TSV Griedel mit einer deutlichen Niederlage bei der HSG Lumdatal

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TSV Griedel mit einer deutlichen Niederlage bei der HSG Lumdatal

Am Samstagabend musste der TSV Griedel in der HH-Landesliga eine denkwürdige Niederlage hinnehmen. Die HSG Lumdatal siegte mit 42:24 (24:11) Toren gegen einen desolaten TSV Griedel. Die treuen Griedeler Zuschauer, die den Weg nach Rabenau-Londorf auf sich genommen hatten, sahen eine enttäuschende und beschämende Leistung der Griedeler Mannschaft. Zu keinem Zeitpunkt konnte der TSV Griedel die Erwartungen an ein Spitzenspiel erfüllen. Die Mannschaft des TSV Griedel wehrte sich nicht gegen die Niederlage, ließ Kampfgeist vermissen und zeigte eine sehr schwache Angriffsleistung. Insgesamt 35! Fehlwürfe und technische Fehler im Spielaufbau waren verantwortlich für 17! Tempogegenstöße. Die Mannschaft muss sich fragen lassen, ob die Vorbereitung und die Einstellung auf dieses Spiel ausreichend waren. Als Ausrede können auch die Verletzten Pascal Ohrisch-Then und Dimitri Brunz, sowie der erkrankte Thomas Graßl und Wanja Köhler (Urlaub) nicht herangezogen werden. 17 Tempogegenstöße sprechen eine deutliche Sprache, die Rückwärtsbewegung hat zu keinem Zeitpunkt gestimmt.

Die HSG Lumdatal ging mit 4:0 (4. Min.) in Führung und das 5:0 erzielte die HSG Lumdatal in Unterzahl vom Kreis, das Tor war sinnbildlich für die Griedeler Einstellung. Sandro Krüger und Constantin Jantos trafen zum 5:2, aber wer jetzt gedacht hatte, der TSV Griedel würde in das Spiel finden, sah sich getäuscht. Mit einem 5-0 Lauf erhöhte die HSG Lumdatal auf 10:2 (13. Min.). Schon beim 14:4 (16. Min.) hatte die HSG Lumdatal einen zehn Tore Vorsprung herausgeworfen. Eine zweite Auszeit von Trainer Dirk Schwellnus zeigte nur eine kurzfristige Wirkung. Der TSV Griedel konnte durch einen 4-1 Lauf das Ergebnis beim 15:8 erträglicher gestalten. Danach war wieder die HSG Lumdatal am Drücker. Nach dem 18:8 erzielte Tobias Marx das 18:9. Die HSG Lumdatal blieb fokussiert, nutzte jeden Fehler des TSV Griedel konsequent aus und erhöhte auf 24:10. Henri Vogel gelang das letzte Tor in der ersten Halbzeit zum 24:11.

Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel schon längst entschieden. Wer aber jetzt gedacht hatte, die Griedeler Mannschaft würde alles daran setzen in der zweiten Halbzeit ein besseres Bild abzugeben, wurde sehr enttäuscht. Die Mannschaft stemmte sich zu keiner Zeit gegen die Niederlage. Innerhalb von sieben Minuten erhöhte die HSG Lumdatal auf 30:13. Nils Siek (2) und Tobias Marx gelangen die Tore zum 32:16. Beim 36:16 (47. Min.) hatte die HSG Lumdatal einen 20-Tore-Vorsprung herausgeworfen. In den letzten Minuten ging die HSG Lumdatal vom Gaspedal. Romeo Rejab und Henri Vogel (2) trafen zum 39:22. Tobias Marx setzte den Schlusspunkt und erzielte das 42:24.

Es war die vierte Niederlage gegen die Spitzenteams aus Hüttenberg und Lumdatal bei einem Torverhältnis von 82:130. Bei -48 Toren in vier Spielen kann man nicht von einem Ausrutscher sprechen, sondern muss Fragen beantworten. Am nächsten Samstag um 20.00 Uhr empfängt der TSV Griedel im letzten Vorrundenspiel die HSG Lollar/Ruttershausen, bevor nach einer Pause, Ende April in der Meisterrunde weitergespielt wird.

HSG Lumdatal:  Pascal Solbach und Nils Kaiser im Tor, Marcel Köhler (5/1), Maximilian Kühn (2), Tim Marondel (1), Jonas Schlapp (4), Moritz-Luca Rein (3), Sascha Haack (3), Leon Ziegler (5), Janek Henke (2), Jan Philipp Schmitz (3), Michael Kern (3/1), Lorenz Heß (10) und Alexander von Bierbrauer zu Brennstein (1).

TSV Griedel: Marco Pajung und Hendrik Krüger im Tor, Tobias Marx (5), Sascha Siek (5/5), Jannik Kuhl, Marvin Grieb (2), Artan Nuradini, Nils Siek (2), Lukas Kipp (1), Sandro Krüger (1), Constantin Jantos (4), Romeo Rejab (1) und Henri Vogel (3)

Im Stenogramm: Schiedsrichter: René Schauer (SHG Hofgeismar/Grebenstein) und Wilhelm Weißbeck (TG Wehlheiden); Zeitstrafen: 4:2; HSG Lumdatal: Jonas Schlapp, Leon Ziegler; TSV Griedel: Romeo Rejab; Siebenmeter: 2/2 – 7/5; rote Karte: keine; Zuschauer: 100.