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Griedel/Arosa. Sechs Tage Floorball, intensive Trainingseinheiten und jede Menge neue Erfahrungen: Mit Luca Roessler, Maximilian Fritschle, Emil Jurida und Jaxon Richter haben in diesem Sommer gleich vier Nachwuchsspieler von Floorball Griedel am renommierten Unihockey Camp im schweizerischen Arosa teilgenommen. Das Camp fand vom 2. bis 7. August 2026 statt und war bereits im Vorfeld vollständig ausgebucht.

Für die Griedeler Nachwuchsspieler war die Reise in die Bündner Alpen dabei nicht völlig neues Terrain. Bereits im vergangenen Jahr hatten Luca Roessler und Maximilian Fritschle gemeinsam mit Lielle Bayer die Möglichkeit genutzt, eine Woche lang Schweizer Trainingsluft zu schnuppern. In diesem Jahr wuchs die Griedeler Gruppe nun auf vier Spieler an. 

Organisiert wird das Camp von Stockschlag.ch beziehungsweise der MB Indoor Sport AG, die bereits seit vielen Jahren Unihockey-Camps für Kinder und Jugendliche veranstaltet. Das Arosa-Camp gehört inzwischen fest zum jährlichen Sommerprogramm. Zugelassen waren 2026 Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2011 bis 2015. Die Nachfrage war erneut groß: Alle verfügbaren Plätze waren vergeben. 

Sportlich hatte es die Woche in sich. Vier Stunden Unihockeytraining pro Tag standen für die Teilnehmer auf dem Programm. Geleitet wurden die Einheiten von erfahrenen J+S-Trainern, also im Schweizer Jugend-und-Sport-System ausgebildeten Übungsleitern. Damit bot sich für Luca, Maximilian, Emil und Jaxon die Gelegenheit, Trainingsmethoden und Spielauffassungen kennenzulernen, die sich teilweise deutlich vom gewohnten Vereinsalltag in Deutschland unterscheiden. 

Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur Stocktechnik und Ballkontrolle. In unterschiedlichen Übungs- und Spielformen konnten die Jugendlichen an Geschwindigkeit, Entscheidungsverhalten und Zusammenspiel arbeiten und sich gleichzeitig mit zahlreichen Spielerinnen und Spielern aus anderen Vereinen messen. Gerade dieser Austausch macht den besonderen Reiz eines solchen internationalen Camps aus.

Die Schweiz gehört seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Floorball-Nationen Europas. Dort wird die Sportart überwiegend als Unihockey bezeichnet und besitzt insbesondere im Nachwuchsbereich eine deutlich größere Verbreitung als in Deutschland. Für junge deutsche Spieler ist eine Trainingswoche in diesem Umfeld deshalb eine interessante Möglichkeit, neue sportliche Impulse mitzunehmen und sich außerhalb der eigenen Vereins- und Verbandsstrukturen zu orientieren.

Neben dem Sport kam auch das klassische Ferienlager-Erlebnis nicht zu kurz. Die Teilnehmer waren gemeinsam im Juhui Arosa untergebracht und wurden während des Camps vollständig verpflegt. Zum Paket gehörten Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Mit der Arosa All-Inclusive-Karte konnten verschiedene Freizeitangebote des Ferienortes genutzt werden. Zusätzlich erhielten alle Teilnehmer ein persönliches Camp-Shirt sowie Shorts. 

Damit spielte sich längst nicht alles in der Sporthalle ab. Arosa liegt auf rund 1.800 Metern Höhe inmitten der Bündner Bergwelt und bietet gerade im Sommer zahlreiche Möglichkeiten für gemeinsame Aktivitäten abseits des Trainings. Sport, Gemeinschaft und das Erlebnis einer Woche ohne den normalen Vereinsalltag gehören deshalb gleichermaßen zum Konzept des Camps.

Für Floorball Griedel ist besonders erfreulich, dass sich inzwischen mehrere Nachwuchsspieler eigenständig auch über den normalen Trainings- und Spielbetrieb hinaus weiterentwickeln. Dass gleich vier Griedeler Talente den Weg nach Arosa antraten, zeigt die Begeisterung der Jugendlichen für ihre Sportart und ihren Willen, zusätzliche Erfahrungen zu sammeln.

Dabei wurde die Fahrt in die Schweiz in diesem Jahr sogar vereinsübergreifend organisiert: Griedeler und Frankfurter Nachwuchsspieler koordinierten ihre Anreise und machten sich gemeinsam mit dem Zug auf den Weg nach Arosa. Emil Jurida stieß separat mit dem Auto zur Gruppe hinzu. Schon die gemeinsame Reise machte deutlich, dass Freundschaften und Kontakte im Floorball längst über Vereinsgrenzen hinausreichen.

Nach sechs intensiven Tagen kehrten Luca Roessler, Maximilian Fritschle, Emil Jurida und Jaxon Richter schließlich mit vielen Trainingsstunden, neuen Bekanntschaften und zahlreichen Eindrücken nach Hessen zurück. Für die vier Griedeler dürfte das Camp zugleich eine ideale Vorbereitung auf die bevorstehende Saison gewesen sein.

Das Unihockey Camp Arosa zeigt damit einmal mehr, welchen Stellenwert zusätzliche Trainingsangebote für ambitionierte Nachwuchsspieler haben können: neue Trainer, neue Mitspieler, andere Trainingsmethoden – und eine Woche lang Floorball in einem Land, in dem die Sportart fest zur Sportkultur gehört.

Bildunterschrift:
Auf dem Weg in die Schweiz: Griedeler und Frankfurter Floorball-Talente machten sich gemeinsam mit dem Zug auf den Weg zum Unihockey Camp nach Arosa. Von Floorball Griedel nahmen Luca Roessler, Maximilian Fritschle, Emil Jurida und Jaxon Richter teil. Emil Jurida reiste separat mit dem Auto an.

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