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Handball/Landesliga Frauen: 19:17-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt – „Hinten hui, vorne pfui“

(pls). In der Handball-Landesliga Mitte der Damen hat sich der TSV Griedel nach zweiwöchiger Pflichtspielpause mit einem 19:17 (8:9) – Heimsieg gegen die Frankfurter Eintracht zurückgemeldet. Gegen den Gast aus der Mainmetropole, der in der letzten Spielzeit noch in der Bezirksoberliga Wiesbaden-Frankfurt auf Torejagd ging, konnte TSV-Trainer Henning See einen breiten Kader aufbieten. Rückraum-Spielerin Anna Chiara Bock wurde hingegen, aufgrund einer Fußverletzung, geschont. Es war kein hochklassiges Spiel, das sich den Zuschauern bot. Die Partie lebte vom Kampf, der Spannung und zwei starken Torhüterinnen. Die Griedeler Torfrau Svenja Heller auf der einen und Eintracht-Schlussfrau Laura Hofmann auf der anderen Seite. Vor allem im ersten Abschnitt war es viel Stückwerk. Ballverluste und technische Fehler häuften sich bei beiden Teams. Ein großes Manko der Gastgeberinnen war die Chancenverwertung. „Wir haben in den ersten 30 Minuten sage und schreibe 18 Fehlwürfe verzeichnet“, konstatierte See. Nachdem Anna Dietz von der Siebenmeterlinie und Annette Siek mit einem Wurf aus der zweiten Reihe zur 2:0-Führung trafen, antwortete der Gast in Person von Aniko Tamas – 3:3. Als Kreisläuferin Dietz nach einem langen Pass allein vor dem gegnerischen Tor vergab, sahen sich die Butzbacher Vorstädterinnen im Hintertreffen, ehe Rückraum-Ass Juliane Alt humorlos in den Winkel traf. Zweimal scheiterte man in der Folge am Gestänge und Frankfurt nutzte die zweite Welle – 8:9.

„Nach dem Kabinengang haben wir dann den Grundstein zum Erfolg gelegt“, so der Heim-Coach. Nach dem zwischenzeitlichen 10:10-Ausgleich, zog man durch Treffer von Alt, Dietz, Siek und Emelie Erletz, die einen stark vorgetragenen Tempogegenstoß krönte, mit sechs Treffern davon. „Vor allem in dieser Phase bin ich mit unserem Abwehrverhalten hochzufrieden gewesen“, gab See zu Protokoll. Durch eine aggressive Deckung und einen starken Mittelblock bot man den Gegnerinnen keinerlei Räume und forcierte immer wieder ein Zeitspiel der Frankfurterinnen. Die Gäste waren nun berechenbar in ihren Angriffsbemühungen. Griedel nahm derweil ein wenig das Tempo raus. „Das darf man sich gegen die Eintracht nicht erlauben“, kritisierte der TSV-Trainer. Tamas, mit tadelloser Ausbeute von der Siebenmeterlinie, und Sonja Erkert verkürzten. Eine taktische Auszeit des Coaches ließ die Heimsieben den zweiten Sieg in Folge dann kontrolliert über die Zeit bringen.

TSV Griedel: Heller; Lobgesang, Erletz (2), Brück, Siek (4), Alt (4), Flach, Wawrzinek, Gadek, Fina, Gros, S. Bock, Dietz (9/3).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Nies/Wolff (Buseck) – Zeitstrafen: 10:2 Minuten – Siebenmeter: 3/5:6/6 – Zuschauer: 50.