TSV Griedel muss sich in Wiesbaden geschlagen geben

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TSV Griedel muss sich in Wiesbaden geschlagen geben

Marvin Grieb war mit drei Toren in Wiesbaden erfolgreich! (Bild von Wolfgang Pachner).

(jw) Am Freitagabend verlor der TSV Griedel am 3. Spieltag der Aufstiegsrunde in der HH-Landesliga bei der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden in der Landeshauptstadt mit 31:25 (14:9) Toren. Die Wiesbadener Mannschaft lief in Aufwärmshirts mit dem Namen ihres schwer verletzten Spielers Danic Seiwert auf, die Griedeler Mannschaft wünscht Danic alles erdenklich Gute und findet die Unterstützung seiner Mannschaft für ihren Mitspieler hervorragend.

Der TSV Griedel zeigte sich im Gegensatz zum Hinspiel, das sang- und klanglos mit 14:27 verloren ging, verbessert. Beide Mannschaften traten stark ersatzgeschwächt an. Die Abschlussschwäche des TSV Griedel zieht sich, wie ein roter Faden durch die Saison. Wieder wurden, neben drei Siebenmetern, auch weitere hochklassige Chancen vergeben, die ein besseres Ergebnis nicht möglich gemacht haben. Ganz anders die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden, die mit großer Effizienz und Spieldisziplin im Angriff, sowie engagierter Abwehrarbeit ihre Spiele gewinnt und weiterhin, bei nur einem Punkt Rückstand, vom Aufstieg träumen kann. Unter dem Strich fiel der Erfolg der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden zu hoch aus, aber an den vergebenen Chancen muss die Griedeler Mannschaft in den nächsten Spielen dringend arbeiten, will das Team in der Aufstiegsrunde punkten. Nur wenn die Abschlussschwäche abgestellt wird, kann sich die Mannschaft für ihre Leistungen auch belohnen.

Constantin Jantos traf zum 0:1. Nach dem 2:1 vergab der TSV Griedel seinen ersten Siebenmeter zum Ausgleich. Besser machte es die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden, die zwei Siebenmeter durch den Top-Torjäger der HH-Landesliga, Lukas Kirchmeier, zum 4:1 (10. Min.) verwandelte. Tobias Marx und Constantin Jantos verkürzten auf 5:3. Die nächsten Spielminuten verliefen ausgeglichen. Marvin Grieb, Sandro Krüger und Constantin Jantos trafen zum 8:6 (17. Min.) Zwischenstand. Nach dem 10:7 durch Tobias Marx vergab Griedel einen weiteren Siebenmeter und die Chance weiter zu verkürzen, im Gegenteil die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden konnte sich auf 12:7 (27. Min.) absetzen. Thomas Graßl und Lukas Kipp erzielten die Tore zum 13:9. Den Schlusspunkt in der ersten Spielhälfte setzte die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden zum 14:9.

Nach dem 15:10 durch Marvin Grieb scheiterte der TSV Griedel mit einem weiteren Siebenmeter. Mit diesen mentalen Rückschlägen ist es schwer an einen Erfolg zu glauben. Bis zum 18:13 durch Tobias Marx blieb der Rückstand bei fünf Toren. Danach gelang der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden mit einem 5-1 Lauf zum 23:14 (45. Min.) die Vorentscheidung in diesem Spiel. Trainer Dirk Schwellnus nahm eine Auszeit und die zeigte Wirkung. Die Griedeler Mannschaft wollte sich nicht ohne Gegenwehr geschlagen geben. Sascha Siek und Jannik Kuhl trafen zum 24:16. Thomas Graßl (2) und Sascha Siek verkürzten auf 25:20 (51. Min.). Trainer Alexander Müller von der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden sah sich gezwungen eine Auszeit zu nehmen. In den letzten Minuten zeigte der Griedeler Youngster, Romeo Rejab, über welche Möglichkeiten er verfügt und erzielte vier Tore. Auf Wiesbadener Seite trumpfte der ehemalige Zweitligaspieler Yakub Kaplan groß auf. Der mittlerweile 39- jährige Linksaußen zeigte, dass er weder vom Punkt noch von Linksaußen und sogar bei Tempogegenstößen, etwas verlernt hat. Constantin Jantos verwandelte den vierten Siebenmeter zum 30:24. Thomas Graßl, der immer wieder durch seinen nimmermüden Einsatz auffällt, erzielte das 30:25. Yakub Kaplan setzte Sekunden vor dem Ende mit dem 31:25 den Schlusspunkt in diesem Spiel.

Der TSV Griedel kann von der Effizienz der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden nur lernen. Am nächsten Samstag um 18.00 Uhr hat der TSV Griedel die Spielgemeinschaft aus Eppstein und Langenhain zu Gast in der Butzbacher Sporthalle.

HSG VfR/Eintracht Wiesbaden: Jacob Kellner und Sven Eisenbach im Tor, Pascal Henkelmann (4), Yakub Kaplan (4/1), Marcel Henkelmann (1), Silas Matejka (2), Leon Walter (2), David Mickel (3), Lukas Kirchmeier (8/4), Max Kellner (1), Louis Jentsch, Tom Schmelzer (1), Nils Grallert und Robert Hermsen (5).

TSV Griedel: Marco Pajung und Patrick Schmeling im Tor, Tobias Marx (3), Sascha Siek (2), Jannik Kuhl (1), Marvin Grieb (3), Lukas Kipp (1), Sandro Krüger (1), Constantin Jantos (6/1), Thomas Graßl (4) und Romeo Rejab (4)

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Puja Karsazy (SKG Roßdorf) und Stephan Klöckner (TSG Oberursel); Zeitstrafen: 8:8; HSG VfR/Eintracht Wiesbaden: Pascal Henkelmann/zwei, Leon Walter, David Mickel; Siebenmeter TSV Griedel: Tobias Marx, Constantin Jantos, Lukas Kipp, Jannik Kuhl; Siebenmeter: 5/5 – 4/1; rote Karte: keine; Zuschauer: 50.