TSV Griedel war chancenlos gegen die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden

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TSV Griedel war chancenlos gegen die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden

Am Sonntagnachmittag verlor der TSV Griedel in der HH-Landesliga gegen die Mannschaft aus der Landeshauptstadt. Nach einer enttäuschenden Leistung endete das Spiel gegen die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden mit einer 14:27 (5:13) Niederlage. Nach einer langen Spielpause war es natürlich für beide Mannschaften schwer, wieder den Faden aufzunehmen. Allerdings machte sich auf Griedeler Seite die mangelnde Trainingsbeteiligung in den letzten Wochen, teilweise Coronabedingt, deutlich bemerkbar. Der Griedeler Trainer Dirk Schwellnus befindet sich noch in Quarantäne, dafür übernahmen der Torwarttrainer Georg Graßl und der verletzte Spieler Pascal Ohrisch-Then das Coaching.

In der Abwehr konnte die Griedeler Mannschaft diesen Mangel teilweise kaschieren, im Angriff wurden 30! Fehlwürfe und technische Fehler gezählt. Die Konzeptionen wurden ohne Druck und Tempo gespielt, die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden spielte in der Abwehr engagierter und im Angriff reichte eine normale Leistung, um an Ende als verdienter Sieger den Platz zu verlassen. Nur in der Anfangsphase konnte der TSV Griedel bis zum 3:4 (8. Min.) mithalten, danach sahen die treuen Zuschauer eine schwache Leistung ihrer Mannschaft.

Sascha Siek war zum 1:1 erfolgreich und Mannschaftskapitän Constantin Jantos verkürzte auf 2:3. Der Höhepunkt im Griedeler Spiel war das 3:4 durch Sascha Siek. Einen langen Pass von Torwart Marco Pajung nahm Sascha Siek in der Luft an und verwandelte direkt zum 3:4. Danach gelang dem TSV Griedel in den nächsten 14 Minuten kein Tor. In dieser Zeit konnte sich die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden auf 3:9 absetzen. In dieser Phase wehrte sich nur Torwart Marco Pajung und hielt noch zwei Siebenmeter. Romeo Rejab traf zum 4:9 (22. Min.) und Sascha Siek verwandelte einen Tempogegenstoß zum 5:12. Die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden setzte mit dem 5:13 den Schlusspunkt in der ersten Spielhälfte.

Auch nach der Pause kein anderes Bild. Nach dem 5:14 gelang Sascha Siek ein Doppelschlag zum 7:14. Marvin Grieb und Sascha Siek trafen zum 9:17 Zwischenstand. Beim 9:19 (42. Min.) hatte die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden schon zu diesem frühen Zeitpunkt einen zehn Tore Vorsprung herausgeworfen. Der TSV Griedel fand nie ins Spiel und so konnte die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden den Vorsprung mühelos verwalten. Constantin Jantos erzielte das 10:21. Die nächste Szene war symptomatisch für die Griedeler Abwehrarbeit. Der Linksaußen von der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden konnte ungehindert einlaufen und von der Mitte zum 10:22 abschließen. Sascha Siek verwandelte einen Siebenmeter zum 11:23. Nils Siek und Thomas Graßl trafen zum 13:23 (53. Min.). Mit einem 3-0 Lauf konnte die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden den Vorsprung wieder auf 13:26 ausbauen. Nils Siek erzielte das letzte Griedeler Tor zum 14:26 mit einem Siebenmeter. Den Schlusspunkt in diesem einseitigen Spiel war der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden zum Endstand von 14:27 vorbehalten.

Die Griedeler Mannschaft muss jetzt dringend den Schalter umlegen, um in den letzten fünf Spielen der Aufstiegsrunde nicht zum Kanonenfutter zu werden. Gelegenheit für eine Wende ist das schwere Auswärtsspiel am nächsten Samstag um 19.30 Uhr beim TuS Holzheim.

TSV Griedel: Marco Pajung und Hendrik Krüger im Tor, Tobias Marx, Sascha Siek (7/3), Jannik Kuhl, Marvin Grieb (1), Artan Nuradini, Nils Siek (2/1), Lukas Kipp, Sandro Krüger, Constantin Jantos (2), Thomas Graßl (1), Henri Vogel und Romeo Rejab (1)

HSG VfR/Eintracht Wiesbaden: Jacob Kellner und Sven Eisenbach im Tor, Danic Seiwert (7/2), Pascal Henkelmann (3), Marcel Henkelmann, Tom Schmelzer, Leon Walter (1), Christopher Schwab, David Mickel (2), Lukas Kirchmeier (5), Konstantinos Schreiber (3), Joshua Stadermann (3), und Robert Hermsen (3).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Delia-Elena Muntean und Alexandra-Elena Oncu (TG Friedberg); Zeitstrafen: 6:4; TSV Griedel: Nils Siek, Artan Nuradini, Romeo Rejab; HSG VfR/Eintracht Wiesbaden: Leon Walter, Tom Schmelzer; Siebenmeter: 5/4 – 4/2; rote Karte: keine; Zuschauer: 80.