TSV Griedel zeigt eine enttäuschende Leistung gegen die HSG Lumdatal

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TSV Griedel zeigt eine enttäuschende Leistung gegen die HSG Lumdatal

Am Samstagabend musste der TSV Griedel in der HH-Landesliga nach einer desolaten Leistung eine 21:33 (12:13) Niederlage hinnehmen. Nach dem Spiel gaben beide Trainer in einem Interview bei dem „TSV Live-Streaming-Team“ eine Analyse der gezeigten Leistungen.

Gästetrainer Eike Schuchmann sagte: „Wir haben über 60 Minuten eine starke Abwehr gespielt, sowohl in der 3-2-1, wie auch in der 6-0 Formation mit starken Torhütern. Das war der Grundstein zum Erfolg. Im Angriff waren wir, besonders in der zweiten Halbzeit, sehr effektiv. Ich bin nach der besten Saisonleistung sehr zufrieden mit meiner Mannschaft. Wir sind sehr geschlossen aufgetreten und aus einem starken Team möchte ich heute Moritz-Luca Rein und Sascha Haack hervorheben.

Auf der anderen Seite äußerte sich ein enttäuschter Trainer Dirk Schwellnus: „Wir haben von Anfang an nicht in das Spiel gefunden. Alleine in der 1. Halbzeit hatten wir 17 Ballverluste durch Fehlwürfe und technische Fehler. Gegen die engagierte 3-2-1 Abwehr der HSG Lumdatal hat meine Mannschaft keine Mittel gefunden, obwohl wir uns taktisch darauf vorbereitet hatten. Die Vorgaben hat meine Mannschaft leider nicht umgesetzt. In der 1. Halbzeit hat uns Marco Pajung bei seinem Comeback im Spiel gehalten, in der zweiten Halbzeit zeigte meine Mannschaft eine Leistung, die wir aufarbeiten müssen“.

Die Griedeler Mannschaft konnte keine Wiedergutmachung für die Heimniederlage gegen den TV Hüttenberg betreiben. Besonders die zweite Halbzeit mit einem Ergebnis von 9:20 in einem Heimspiel stellt viele Fragen, die bis zum nächsten Spiel beantwortet werden müssen. Die HSG Lumdatal hatte den besseren Start ins Spiel. Nach dem 0:2 traf Sascha Siek zum 1:2. Danach erhöhte die Spielgemeinschaft auf 1:5 (8. Min.). Trainer Dirk Schwellnus nahm eine Auszeit und seine Mannschaft fand zu mindestens, gestützt auf einen starken Marco Pajung im Tor, ins Spiel. Nils und Sascha Siek verkürzten auf 3:5. Lukas Kipp und Sandro Krüger erzielten die Treffer zum 5:7. Der aufopferungsvoll kämpfende Tobias Marx verkürzte auf 6:7 und Constantin Jantos glich zum 7:7 (19. Min.) aus. Danach setzte sich Lumdatal wieder auf 7:10 ab. Mit der Einwechslung von Thomas Graßl kam mehr Bewegung in das Griedeler Angriffsspiel. Sascha Siek verwandelte einen an Thomas Graßl verschuldeten Siebenmeter sicher zum 8:10. Sandro Krüger verkürzte mit einem Tempogegenstoß  auf 9:10. Nils Siek setzte Tobias Marx am Kreis in Szene, der zum 10:10 (26. Min.) ausglich. Wieder legte Lumdatal zum 10:12 vor. Nach einem Pass von Thomas Graßl war Sandro Krüger von Rechtsaußen zum 11:12 erfolgreich. Mit einem Siebenmeter egalisierte Sascha Siek zum 12:12. Sekunden vor dem Pausenpfiff traf die HSG Lumdatal zum 12:13. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte sich die Griedeler Mannschaft bei Marco Pajung im Tor bedanken, dass sie noch im Spiel war.

Die ersten Minuten der zweiten Spielhälfte zeigten schon, in welchen Bahnen das weitere Spiel verlaufen sollte. Die Ansprache in der Kabine und die Vorgaben wurden nicht umgesetzt. Acht Minuten ohne Griedeler Torerfolg, brachte die HSG Lumdatal beim 12:18 (38. Min.) schon auf die Siegerstraße. In den nächsten Minuten verlief das Spiel bis zum 16:22 (47. Min.) ausgeglichen. Hervorzuheben ist, dass Youngster Romeo Rejab, nach seiner Einwechslung, innerhalb von 43 Sekunden zwei Tore erzielte. Danach ergab sich der TSV Griedel fast ohne Gegenwehr und Lumdatal erhöhte auf 16:25. Nach dem Treffer von Mannschaftskapitän Constantin Jantos zum 17:25 hatte die HSG Lumdatal beim 17:27 (53. Min.) eine zehn Tore Führung erreicht. Tobias Marx und Lukas Kipp trafen zum 19:28. Constantin Jantos und wiederum Tobias Marx markierten die letzten Griedeler Treffer zum 21:32. Den Schlusspunkt zum 21:33 Endstand setzte der Lumdataler Jan Vogel.

Bis zum nächsten Spiel am kommenden Sonntag um 17.00 Uhr bei der HSG Lollar/Ruttershausen werden Trainer und Mannschaft Antworten auf die enttäuschende Leistung finden müssen.

TSV Griedel: Marco Pajung (1.-48. Min.) und Hendrik Krüger (48.-60. Min.) im Tor, Tobias Marx (5), Sascha Siek (4/2), Jannik Kuhl, Nils Siek (1), Lukas Kipp (2), Sandro Krüger (3), Constantin Jantos (4), Thomas Grassl, Romeo Rejab (2), Dimitri Brunz und Henri Vogel

HSG Lumdatal:  Julian Schneider und Pascal Solbach im Tor, Marcel Köhler (4), Maximilian Kühn (3), Jonas Schlapp (4), Moritz-Luca Rein (6), Jonas Schuster (2), Sascha Haack (3), Janek Henke (1), Jan Philipp Schmitz (1), Jan Vogel (2), Michael Kern (3), Lorenz Heß (4) und Alexander von Bierbrauer zu Brennstein.

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Heiko Heinzel und Jens Wieprecht (FTG Frankfurt); Zeitstrafen: 8:6; TSV Griedel: Tobias Marx/zwei, Nils Siek, Constantin Jantos; HSG Lumdatal: Maximilian Kühn/zwei, Marcel Köhler; Siebenmeter: 3/2 – -/-; rote Karte: keine; Zuschauer: 100.

Bilder von Martin Gross: