TSV Griedel warnt vor weitreichenden Folgen für Sport und Gemeinschaft in Griedel

Kevin Bayer wechselt vom TSV Södel zum TSV Griedel
09.04.2026
Kevin Bayer wechselt vom TSV Södel zum TSV Griedel
09.04.2026

TSV Griedel warnt vor weitreichenden Folgen für Sport und Gemeinschaft in Griedel

Diese Fläche nutzt der TSV Griedel für den Go Fitness-HandballCup und in Zukunft könnte diese Fläche zusätzlich auch als „Neue Mitte“ mit verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten in Griedel entstehen.

Der TSV Griedel sieht die aktuellen Entwicklungen rund um den neuen Bolzplatz in Griedel mit wachsender Besorgnis. Die jüngsten Entscheidungen zur Veräußerung der Grundstücke könnten erhebliche Auswirkungen auf den Sport, sowie das gesellschaftliche Leben im Stadtteil haben.

Nach der erfolgreichen 125 Jahr Feier des TSV Griedel und der Einweihung des neuen Bolzplatzes hatten die Verantwortlichen der Stadt Butzbach der Hessischen Landgesellschaft gesagt, dass diese Grundstücke erst einmal nicht verkauft werden sollen, bis mit den Gremien der Stadt geklärt ist, ob man diese Flächen einer öffentlichen Gemeinbedarfsnutzung zuführen möchte. Leider hat die Stadt Butzbach jetzt anders entschieden und beschlossen die Grundstücke zu verkaufen.

Trotz mehrerer Gespräche mit der Stadt Butzbach und politischen Vertreterinnen und Vertretern konnten bislang keine Lösungen gefunden werden, die den Fortbestand des traditionsreichen Go Fitness-Handballcups des TSV Griedel in seiner bisherigen Form sichern. Damit steht eines der wichtigsten und größten sportlichen Ereignisse der Region ab 2027 vor einer ungewissen Zukunft.

Aus Sicht des TSV Griedel wurde eine große Chance bislang nicht ausreichend genutzt: Ein Treffpunkt für alle Griedeler und Griedelerinnen zwischen dem geplanten neuen Kindergarten, Spielplatz, Sportgelände und Neubaugebiet. Der TSV Griedel hat der Stadt Butzbach die Zusammenarbeit angeboten einen Beachplatz für Volleyball, Basketball, Badminton, Handball neben der neuen Feuerwehr zu verwirklichen. Mit diesem Projekt hätte die Stadt Butzbach für die Zukunft einen richtungsweißenden Platz, der auch von den Butzbacher Vereinen (Volleyball, Basketball, Handball usw.) genutzt werden kann. Die Kosten würden in einem hervorragenden Verhältnis zum Nutzen stehen. Das wäre ein Beispiel, wie die „Neue Mitte“ sich zu einem Treffpunkt für Jung und Alt entwickeln könnte.

Die Entwicklung einer „Neuen Mitte“ als gemeinschaftlicher Treffpunkt hätte das Potenzial, Sport, Begegnung und Stadtentwicklung sinnvoll miteinander zu verbinden. Der Verein hat hierzu konkrete und umsetzbare Vorschläge eingebracht, die eine nachhaltige Nutzung der Flächen ermöglichen würden.

Die derzeitige Entwicklung lässt jedoch befürchten, dass diese Chancen ungenutzt bleiben und gewachsene Strukturen im Vereins- und Gemeinschaftsleben dauerhaft geschwächt werden. Der TSV Griedel hält es daher für dringend erforderlich, die bisherigen Entscheidungen nochmals zu überdenken und den Dialog mit allen Beteiligten, insbesondere den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Vereinen vor Ort, zu intensivieren.

Gleichzeitig betont der Verein ausdrücklich seine Bereitschaft, weiterhin konstruktiv an Lösungen mitzuwirken. Der TSV Griedel hofft, dass die politischen Vertreter der Stadt Butzbach noch einmal darüber nachdenken, ob es nicht sinnvoll wäre, die betreffenden drei Grundstücke als Fläche für die Gemeinde zu erhalten, damit die Bürger und ihre politischen Vertreter in Griedel eine Chance haben die „Neue Mitte“ in Griedel zu entwickeln und zu gestalten.

Ziel bleibt es, gemeinsam mit der Stadt Butzbach eine Perspektive zu entwickeln, die sowohl den sportlichen Anforderungen als auch den Bedürfnissen des Stadtteils gerecht wird. Der TSV Griedel ist überzeugt: Eine zukunftsfähige Lösung kann nur im offenen Austausch und unter Berücksichtigung aller Interessen entstehen.

 

 

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