Griedeler U15-Floorballer lassen auch beim Saisonfinale nichts anbrennen

TSV Griedel ist zu Gast bei der HSG EppLa in Eppstein
20.03.2026
TSV Griedel ist zu Gast bei der HSG EppLa in Eppstein
20.03.2026

Griedeler U15-Floorballer lassen auch beim Saisonfinale nichts anbrennen

Die U15-Floorballmannschaft des TSV Griedel hat die hessische Meisterschaft 2025/2026 für sich entschieden. Beim letzten Spieltag, der am vergangenen Wochenende in der August-Storch-Halle in Butzbach stattfand, zeigte das Team nochmals eindrucksvoll, wie verdient der Titel letztlich war.Trainer Olof Dandanelle war stolz auf die Mannschaft: „Die Mannschaft hat sich in den letzten 12 Monate gut weiterentwickelt und hat sich sowohl Derbysieg als auch Meistertitel redlich verdient.

Zuerst stand an diesem Tag das vorletzte Saisonspiel gegen die Edersee Sharks auf dem Programm. Ganze 11 Sekunden brauchte Kapitän Jonas Halbe, um den Ball das erste Mal im Tor unterzubringen. Griedel dominierte in der Folge das Spiel und ließ nur wenig Ballbesitz des Gegners zu. Schnell stand es 5:0. Dann allerdings nutzten die Gegner einen unnötigen Ballverlust Griedels und erzielten ihr erstes Tor, das allerdings das einzige Gegentor der Partie blieb. Griedel war einfach körperlich und gedanklich schneller unterwegs. Besonders sehenswert waren gleich mehrere Treffer von Noah Hörschelmann, bei denen er sich jedes Mal in Nähe der Mittellinie um die eigene Achse drehte und dann einen satten Distanzschuss unhaltbar im Tor unterbrachte. Aber nicht nur diese Einzelleistungen zeichneten das Spiel der Mannschaft aus. Alle Feldspielerinnen und -spieler unterstützten sich gegenseitig mit gekonntem Passspiel und sorgten so dafür, dass sich allesamt in die Torschützenliste eintrugen. Goali Lorenzo Rosenthal startete zu Beginn des Spiels im Tor und legte mit seinen Paraden den Grundstein für das herausragende Ergebnis. Während der zweiten Hälfte gab er an Leopold Dechert ab, der den Kasten bis zum Schluss sauber hielt. Mit 38:1 stand am Ende der höchste Saisonsieg Griedels zu Buche.

Der Spielmodus dieser Saison brachte es mit sich, dass die Mannschaft seit drei Monaten Spielpause hatte und so war das Spiel gegen die Sharks die beste Gelegenheit, um wieder Wettkampfluft zu schnuppern und sich auf das Saisonfinale einzustimmen: das Derby gegen Tollwut Ebersgöns. Dieses begann deutlich rasanter als das Spiel zuvor. Schon nach 3 Sekunden schoss Griedel das erste Tor, sehr zur Freude der vielen Fans in der Halle. Doch die Freude währte nur kurz, denn wiederum 3 Sekunden nach Wiederanpfiff glichen die Tollwütigen aus. In der Folge entwickelte sich ein rasantes und spannendes Spiel mit intensiven Zweikämpfen, die Griedel aber zumeist für sich entschied. Gezielte Querpässe im Spielaufbau und mehrere satte Schüsse ins lange Eck sorgten für Torerfolge. Auch eine zwischenzeitliche Auszeit des Gegners brachte keine Wendung. Griedel erzielte weiter die Tore und so stand es zur Halbzeit 11:2. Die Pause brachte dann tatsächlich eine Wende. Ebersgöns kam deutlich wacher und zielstrebiger zurück aufs Spielfeld und drängte aufs Tor. Griedels Goali Manolo Berg, der inzwischen übernommen hatte, hielt mit tollen Paraden dagegen und ließ in dieser Phase nur einen Gegentreffer zu. Gleich dreimal in dieser Halbzeit gab er seinen Mitspielern mit schneller Reaktion und guten Würfen Torvorlagen. Ab Minute 5 nach Wiederanpfiff hatten sich die Griedeler Feldspielerinnen und -spieler wieder gefangen und bauten in den nächsten Minuten ihre Führung weiter aus. Die Gegentreffer 4 und 5 wiederum fielen nach Standardsituationen: Ebersgöns nutzte zwei Freistöße nach Griedeler Stockschlägen. Am Ende gewann der TSV das Derby deutlich mit 16:6. Für die Griedeler Mannschaft bedeutete das zudem: der neunte Saisonsieg im zehnten Spiel und der Gewinn der Hessenmeisterschaft mit 28 von 30 möglichen Punkten. Mit 67 Toren erzielte der Griedeler Kapitän Jonas Halbe die meisten Treffer der Liga. Vizemeister wurde Floorball Mainz mit 26 Punkten. Beide Mannschaften qualifizierten sich damit zur westdeutschen Meisterschaft, bei der Ende April die Teilnehmer zur deutschen Meisterschaft ausgespielt werden. „Unsere Torhüter haben in dieser Saison einen enormen Entwicklungsschritt gemacht. Lorenzo, Leopold und Manolo haben nicht nur stark gehalten, sondern auch aktiv am Spiel teilgenommen – gerade im Aufbau und mit ihren schnellen Abwürfen. Besonders im Derby hat Manolo gezeigt, wie wichtig ein Goalie als mitspielender Faktor sein kann. Diese Stabilität im Tor war ein ganz entscheidender Baustein für den Meistertitel” und die beiden Coaches Dandanelle und Wirl’s ergänzten unisono: „Was diese Mannschaft auszeichnet, ist nicht nur ihre individuelle Qualität, sondern vor allem der Teamgeist und die mannschaftliche Geschlossenheit. Jeder arbeitet für jeden, und genau das hat man über die gesamte Saison hinweg gesehen. Die Entwicklung der letzten Monate war beeindruckend – spielerisch, taktisch und auch mental. Der Meistertitel ist absolut verdient. Jetzt freuen wir uns darauf, uns bei der westdeutschen Meisterschaft mit den besten Teams zu messen.“

Der letzte Spieltag in Butzbach hatte es auch organisatorisch in sich: Spielfeld aufbauen, sechs Spiele pfeifen, das Spielsekretariat führen sowie Speisen und Getränke verkaufen. All dies war nur möglich dank tatkräftiger Unterstützung vieler Helferinnen und Helfern aus der Elternschaft, der Vereinsführung und anderen Floorballspielerinnen und -spielern des TSV.

Für den TSV Griedel spielten an diesem Spieltag: Kapitän Jonas Halbe (18 Tore/13 Vorlagen), Noah Hörschelmann (13/2), Jaxon Richter (11/8), Luca Rößler (4/6), Tim Nern (3/3), Maximilian Fritschle (2/3), Lauritz Kur, (2/2) Sina Hög (1/5), sowie unsere Goalies Manolo Berg (0/3), Leopold Dechert (0/1)und Lorenzo Rosenthal.

Interessierte finden Infos und die Trainingszeiten aller Altersgruppen unter https://tsv-griedel.de/floorball.

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