TSV Griedel vor dem Hinrunden-Abschluss

Männer II des TSV Griedel verlieren das Spitzenspiel in Hüttenberg
06.12.2022
Spielbilder von Martin Gross
09.12.2022

Handball/Landesliga Frauen: Heimspiel gegen die HSG Wettenberg II – Mit voller Kapelle und Leidenschaft

(pls). Der letzte Auftritt vor der Winterpause! In der Handball-Landesliga Mitte der Damen empfängt der TSV Griedel am elften Spieltag vor heimischem Publikum die HSG Wettenberg II. Nach dem „Highlight-Spiel“ in Hungen/Lich gilt es, den Fokus auf das Festigen des vierten Tabellenplatzes zu legen. Anwurf ist am Samstagabend um 18:00 Uhr in der August-Storch-Halle in Butzbach.

Der Rückblick: TSV-Trainer Henning See war auch noch wenige Tage nach dem starken Gastauftritt „mega stolz“ auf seine Schützlinge. Das Tempospiel der HSG habe man sehr gut unterbinden können. Nur 24 Gegentore standen am Ende zu Buche. In der Fremde ein mehr als beachtlicher Wert. „Wir haben über die gesamte Spielzeit die Gastgeberinnen immer wieder ins Sechs-gegen-sechs gezwungen und das dann sehr gut verteidigt. Unsere Defensivleistungen sind ein Trumpf für uns“, so See.

Die Trainingswoche: Alle Spielerinnen bis auf eine Ausnahme standen zu den Übungseinheiten auf dem Parkett. „Klar ist, dass wir uns vom Lob der HSG für unsere Leistung nichts kaufen können. Deswegen haben wir unser Spiel auch dahingehend analysiert, dass wir Überzahlsituationen besser ausspielen müssen. Das stand in der Spielvorbereitung mit ganz oben auf der Agenda“, so der Griedeler Übungsleiter.

Das Personal: Nach der Rückkehr der rekonvaleszenten Außen Katharina Fina in der letzten Partie hat sich das Lazarett geleert und man rechnet für das Wochenende mit einem vollständigen Kader.

Der Gegner: Nach dem zweiten Platz in der Vorsaison ist Wettenberg II mit fünf Niederlagen in die Spielzeit gestartet. Zwar feierte man darauf gegen Kleenheim-Langgöns II einen Sieg und bei der Frankfurter Eintracht erreichte man ein Remis, doch Trainer Michael Chadim warf angesichts des überraschend schwachen Saisonstarts das Handtuch. Nachfolger Rüdiger Bechthold, vorher im Jugendbereich der HSG tätig, startete mit einem Sieg und einem Remis in drei Auftritten. Trotz dessen befindet sich die Mannschaft aus dem Landkreis Gießen weiter in unteren Tabellengefilden. Auswärts ist man noch sieglos und auch offensiv tut man sich schwer (nur 209 Tore in 10 Spielen). „Trotzdem sind die Wettenbergerinnen in der Spielzeit angekommen und haben mit Lisa Fischermanns eine starke Akteurin in ihren Reihen“, so See.

Die Zielsetzung: Nach dem Aufeinandertreffen hat man vier Wochen spielfrei. Der Rückrundentrainingsstart ist erst im neuen Jahr terminiert. „Auch aufgrund dessen können und wollen wir nochmal alles raushauen und mit Leidenschaft spielen. Es wird nicht leicht und wir werden vor ein großes Stück Arbeit gestellt. Trotzdem wollen wir mit einer im Kollektiv überzeugenden Leistung den Heimsieg einfahren und unter den Top-Vier Teams im Klassement überwintern“, gibt der Trainer der Butzbacher Vorstädterinnen zu verstehen.