TSV Griedel spielt am Sonntag in der Landesliga beim TV Breckenheim

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TSV Griedel spielt am Sonntag in der Landesliga beim TV Breckenheim

Am Sonntagnachmittag kommt es in der HH-Landesliga zu einem Spiel der Tabellennachbarn aus Breckenheim und Griedel. Der TSV Griedel spielt am Sonntag um 17.00 Uhr in der Sport- und Kulturhalle am Alten Weinberg in Breckenheim. Momentan belegt der TV Breckenheim mit zehn Punkten den 9. Tabellenplatz, der TSV Griedel verfügt über neun Punkte und liegt auf den 10. Tabellenplatz. Der TV Breckenheim ist nach der letzten Saison als Meister des Bezirkes Frankfurt/Wiesbaden in die Landesliga aufgestiegen.

In den ersten neun Spielen konnte der TV Breckenheim nur 4:14 Punkte verbuchen. Den Verantwortlichen in Breckenheim ist es gelungen im Laufe der Saison die Mannschaft mit Neuzugängen deutlich zu verstärken. Yannik Mrowietz von der SG Wallau wurde mit einem Doppelspielrecht ausgestattet und erzielte in fünf Spielen 35 Tore. Rückraumspieler Christian Brauer, der letzte Saison in der Oberliga spielte, wechselte von Dotzheim nach Breckenheim und erzielte in den letzten drei Spielen 21 Tore. Der dritte Neuzugang ist nach Aussage der Breckenheimer „Das Comeback des Jahres 2014 im Ländchen“. Der 32- jährige, bundesligaerfahrene Kreisläufer Jens Ehrmann von der SG Wallau, der im letzten Sommer seinen Abschied vom Handball erklärte, ist ab sofort spielberechtigt für den TV Breckenheim. Mit den hochkarätigen Neuzugängen gelangen dem TV Breckenheim vor der Weihnachtspause mit den Siegen in Hochheim/Wicker (26:22), gegen Wettenberg (25:21) und Eddersheim (30:21) eindrucksvolle 6:0 Punkte. Zum Start in die Rückrunde gab es eine knappe Niederlage gegen die MSG Linden (26:27). Der 54- jährige Trainer Helmut Koch kann neben den Neuzugängen auf ein erfahrenes Team zurückgreifen. Im Tor steht mit Kapitän Mathias Beer mit das Beste, was die Landesliga zu bieten hat. Weitere Leistungsträger sind Rückraumspieler Julian Marquardt (53/32 Tore), Rechtsaußen Eike Meireis (46/11), der momentan verletzt ist, Spielmacher Sascha Seitz (19 Tore), der schnelle Robin Lorenz (19 Tore) auf Linksaußen und der zweitligaerfahrene Martin Lorenz (15 Tore). Nach Aussage vom Breckenheimer Coach hat das Spiel gegen Griedel, wegen der tabellarischen Situation, eine große Bedeutung und seine Mannschaft will den Vorsprung auf Griedel weiter ausbauen. Weiter führt Trainer Helmut Koch aus: „Wenn wir es schaffen unseren schnellen und aktiven Handball zu spielen, dann werden wir gegen die robusten Griedeler eine Chance haben.“ Nach der knappen und unglücklichen Niederlage am letzten Wochenende gegen die HSG Wetzlar U23 hat der Griedeler Trainer Ergün Sahin seine Mannschaft intensiv auf das Spiel in Breckenheim vorbereitet. Leider konnte er im Training nicht auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Björn Scheurich musste aus Studiengründen passen und Abwehrchef Timm Weiß absolvierte wegen seiner Rückenverletzung, die ihn seit Monaten plagt, nur Laufeinheiten in der go Fitness- und Saunawelt. Beide Spieler werden aber am Sonntag zur Verfügung stehen. Torwart Björn Finholdt, der momentan aus beruflichen Gründen kürzer treten muss, wird wieder von Lars Hilbert im Tor ersetzt. Aus privaten Gründen kann Spielmacher Michel Stolte in Breckenheim nicht auflaufen. In den Kader zurückkehren werden Leo Görlach und Sebastian Eichler. Nach Aussage von Trainer Ergün Sahin wird die Grundlage für ein erfolgreiches Spiel in Breckenheim die Abwehrarbeit sein. Die Defensive muss gegen den spielstarken Breckenheimer Angriff engagiert und mit viel Laufarbeit agieren. Im Angriff müssen die Konzepte umgesetzt werden, um durch druckvolles Spiel die entstehenden Lücken zu nutzen und im Abschluss müssen die Chancen konzentriert  verwertet werden.

TV Breckenheim: Mathias Beer und Dennis Frate im Tor, Yannick Mrowietz, Christian Brauer, Jens Ehrmann, Julian Marquardt, Stefan Trenner, Tobias Arnold, Aron Völker, Simon Seitz, Martin Lorenz, Mathias Hampel, Robin Lorenz und Marius Steinmetz.

TSV Griedel: Uwe Bonn und Lars Hilbert im Tor, Ziad Rejab, Daniel Müller, Timm Weiß, Björn Scheurich, Moritz Bambey, Jan Leister, Marvin Grieb, Simon Lingenberg, Sebastian Eichler, Lukas Kipp, Leo Görlach und Max Schepp