Richtungsweisendes Derby am Sonntag zwischen dem TSV Griedel und der HSG Kleenheim II

Griedel/Mörlen ist erfolgreich gegen die HSG Hinterland
17.02.2019
TSV Griedel ist bei der TSF Heuchelheim zu Gast
17.02.2019

Richtungsweisendes Derby am Sonntag zwischen dem TSV Griedel und der HSG Kleenheim II

Am 14. Spieltag der HH-Landesliga der Frauen empfängt der TSV Griedel zum Derby in der Butzbacher Sporthalle die HSG Kleenheim-Langgöns II. Vor dem Derby äußerte sich der Kleenheimer Trainer Tim Straßheim gegenüber der Butzbacher Zeitung: „Wir müssen beim TSV Griedel unheimlich kämpfen und Leidenschaft an den Tag legen. Meiner Mannschaft fehlen drei Spielerinnen, die im Kader der 1. Mannschaft stehen, die zeitgleich in Oberkleen im Einsatz ist. Griedel ist eine der kampfstärksten Mannschaften der Landesliga“, bewertet Kleenheims Trainer Tim Straßheim den Gegner. Mein Kollege in Griedel, Martin Schmitt, versteht sehr viel von Taktik und Einstellung. Das wird eine schwere Aufgabe für uns, da auch Lisa Schäfer beruflich verhindert ist. Wir müssen gegen Griedel mit Herz und Leidenschaft dagegen halten und kühlen Kopf bewahren, Griedel ist auf uns eingestellt, erläutert Tim Straßheim. Im Hinspiel bei der 20:28-Heimniederlage in Oberkleen haben wir kläglich versagt. Die Gastgeberinnen verfügen über starke Außen wie Lisa Frank und haben mit Madeleine Dietz und Therese Wicke im Rückraum torgefährliche Werferinnen“, beendete Trainer Tim Strasheim seine Ausführungen vor dem Derby.

Eine schwierige Woche liegt hinter den Frauen I des TSV Griedel. Eine Kombination aus Krankheit und Urlaub ließ die verbliebene Trainingsmasse auf ein Minimum herunter schrumpfen und machte einen geregelten Trainingsbetrieb schwierig. Dabei wird das Match für beide Teams am Sonntag richtungsweisend sein, denn beide haben die Chance sich weiter ins gesicherte Mittelfeld abzusetzen. Dem Verlierer bleiben die Verfolger enger im Nacken, denn im Tabellenkeller wurde fleißig gepunktet. Dutenhofen/Münchholzhausen siegte im Kellerduell gegen Anspach/Usingen und hat nun genauso acht Pluspunkte auf dem Konto wie Idstein, der letzte Gegner des TSV Griedel.

Nach Aussage von Trainer Marin Schmitt zeigte seine Mannschaft in der Hexenturm-Stadt Idstein eine der schwächeren Leistungen der Saison und konnte vor allem in der Deckung nicht das gewohnt gute und stabile Kollektiv aufs Parkett bringen. So musste man den Idsteinern zu einem verdienten Sieg gratulieren. Doch gerade auf diesen Mannschaftsteil wird es im Derby wieder hauptsächlich ankommen. Wenn man es hier schafft Aggressivität und die essentiellen Dinge wie „Aushelfen“ und „Verschieben“ wieder aufs Feld zu bringen, steigen die Erfolgsaussichten immens, nach Ansicht von Martin Schmitt.

Griedel wird weiter auf die verletzte Franzi Freitag (Bänderverletzung am Fuß) verzichten müssen. Zudem weilen Julia Krombach und Sara Lobgesang im Urlaub. Annika Knoblauch wird schulbedingt nicht auflaufen können. Weiterhin hofft Coach Schmitt auf die Genesung eines halben Dutzend kranker Spieler, so dass die Aufstellung noch kurzfristig spannend werden könnte.

TSV Griedel: Pauline Wicke und Jasmin Scheffer im Tor, Lena Wawrzinek, Gianna Gros, Jacqueline Schmitt, Laura Brück, Katarina Dietz, Theresa Wicke, Annette Siek, Josina Heisiph, Lisa Frank, Anna-Lena Eichler und Madelene Dietz.