TSV Griedel fährt zum Wetterau-Derby der HH-Bezirksoberliga nach Nieder-Florstadt

Landesliga Frauen des TSV Griedel haben die HSG Goldstein/Schwanheim zu Gast.
13.01.2017
TSV Griedel verliert das Spitzenspiel der HH-Bezirksoberliga bei der MSG Florstadt/Gettenau
15.01.2017

TSV Griedel fährt zum Wetterau-Derby der HH-Bezirksoberliga nach Nieder-Florstadt

Am Samstag startet die Rückrunde der HH-Bezirksoberliga mit dem Spitzenspiel zwischen der MSG Florstadt/Gettenau und dem TSV Griedel. Die MSG Florstadt/Gettenau belegt momentan mit 19:7 Punkten den 3. Platz, der TSV Griedel ist mit 20:6 Punkten, punktgleich mit der HSG Pohlheim, auf dem ersten Tabellenplatz. Die Tabellensituation der MSG Florstadt/Gettenau ist umso bemerkenswerter, da die Spielgemeinschaft bisher schon acht Auswärtsspiele aber nur fünf Heimspiele bestritten hat.

Die Spielgemeinschaft aus Florstadt und Gettenau hatte vor der Saison mit Detlef Ernst einen ausgewiesenen Fachmann verpflichtet. Allerdings konnte Detlef Ernst sein Traineramt aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten. Kurzfristig stellte sich Martin Peschke, der auch Co-Trainer in Petterweil ist, zur Verfügung und hat die Aufgabe, wie die Tabellensituation zeigt, bisher hervorragend gelöst.

Die MSG Florstadt/Gettenau ist eine eingespielte Mannschaft, die durch Linkshänder Yannic Wenisch (40 Tore) und Torwart Lukas Büttner sehr gut verstärkt wurde. Der verlängerte Arm von Trainer Martin Peschke auf dem Spielfeld ist Spielmacher Kim-Patrick Lehr (24 Tore), der seine Mitspieler hervorragend in Szene setzen kann. Das Zusammenspiel mit Kreisläufer Christian Frank (57 Tore) ist eine der Stärken der MSG Florstadt/Gettenau. Im Rückraum ist die MSG Florstadt/Gettenau mit Daniel Ginter (28 Tore), Lukas Peppler (39 Tore), Christian Sacks (28 Tore), Denis Glaub (20 Tore) überdurchschnittlich besetzt. Mit Torjäger René Stübing (68 Tore) spielt seit Jahren einer der stärksten Linksaußen der Bezirksoberliga bei der Spielgemeinschaft. In den letzten sechs Spielen überzeugte zudem Niklas Wagner (37 Tore) mit einer hohen Trefferquote. Alles in allem verfügt Trainer Martin Peschke über einen sehr ausgeglichenen und spielstarken Kader, der in dieser Saison bis zum Saisonende um den Aufstieg mitspielen wird.

Im Hinspiel zum Saisonstart musste der TSV Griedel eine empfindliche 26:31 Heimniederlage gegen die MSG Florstadt/Gettenau hinnehmen. Der TSV Griedel weiß um die Stärken der MSG Florstadt/Gettenau und will alles daransetzen, es besser, wie im Hinspiel, zu machen. Allerdings war Trainer Wilfried Siegmund mit der Vorbereitung auf das Spitzenspiel nicht zufrieden, da zu viele Spieler aus den unterschiedlichsten Gründen in den letzten zwei Wochen nicht zur Verfügung standen. Neuzugang Tobias Marx, der in der Winterpause vom TSV Langgöns nach Griedel gewechselt ist, wird sein Debut beim TSV Griedel geben. Die Griedeler Mannschaft möchte sich für die Niederlage im Hinspiel revanchieren, für dieses Vorhaben muss die Mannschaft von Anfang sehr konzentriert sein und die Basis für ein erfolgreiches Spiel in einer engagierten Abwehrarbeit legen. Die Spieldisziplin wird entscheidend sein. Ansonsten zählen in einem Derby die Tugenden: Wille, Einsatz und Kampf.

Am Wochenende spielen weitere Mannschaften des TSV Griedel in der Butzbacher Sporthalle: Samstag, 14.15 Uhr: Männer III – HSG Kleenheim IV; 16.00 Uhr: Frauen II – FSG Kirchhain/Neustadt; Sonntag, 11.30 Uhr: männliche B-Jugend – TG Friedberg; 13.00: männliche A-Jugend – mJSG Linden; 15.00 Uhr: Frauen I in der Landesliga gegen die HSG Goldstein/Schwanheim; 17.00 Uhr: HSV Butzbach/Degerfeld – Männer II des TSV Griedel

MSG Florstadt/Gettenau: Max Lux und Lukas Büttner im Tor, Dennis Glaub, Lukas Peppler, Benjamin Simon, Steffen Greife, Kim Lehr, Manuell Wolf, Christian Sacks, Daniel Ginter, Yannic Wenisch, René Stübing, Chris Mogk, Christian Backes, Henning Starck, Niklas Wagner, Daniel Kuntze, Nik Stelz und Dennis Krämer

TSV Griedel: Marco Pajung und Tilman Schomaker im Tor, Florian Wagner, Tobias Marx, Björn Scheurich, Sascha Siek, Marvin Grieb, Frederic Noll, Simon Lingenberg, Nils Siek, Lukas Kipp, Sandro Krüger, Sebastian Dietz und Constantin Jantos