Frauen II des TSV Griedel erkämpfen sich einen Punkt bei dem TV Homberg

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Frauen II des TSV Griedel erkämpfen sich einen Punkt bei dem TV Homberg

Am vergangenen Spieltag der HH-Bezirksliga A reisten die Frauen II des TSV Griedel zum Spiel gegen den TV Homberg nach Reiskirchen und konnten sich ein 19:19 (9:6) Unentschieden erkämpfen. Trainer Uwe Knobloch musste eine Vielzahl an Absagen seiner Spielerinnen notieren, am Ende standen zehn Frauen im Kader für das Auswärtsspiel. Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen mit 2:0 in Führung.

Amelie Polleichtner mit Tempogegenstoß und Julia Hachenburger mit einem verwandelten Siebenmeter glichen zum 2:2 aus. Erneut zwei Mal der TV Homberg und Julia Hachenburger per Siebenmeter bedeuteten das 4:3. Es folgte eine schlechte Phase der Griedeler Frauen und Homberg baute den Vorsprung kontinuierlich auf 8:3 aus. Der TSV Griedel hatte zu viele Ballverluste und agierte ideenlos. Nach dieser Durststrecke konnte Amelie Polleichtner vom Kreis zum 8:4 (21. Minute) treffen.  Einem Tempogegenstoß der Gastgeber zum 9:4 folgten die letzten Tore der ersten Halbzeit durch Jessica Da Silva Del Grosso und Anna-Lena Eichler. Mit dem 9:6 Halbzeitstand wurden die Seiten gewechselt. Auf Seiten der Griedeler konnte man mit dieser Leistung nicht zufrieden sein. Trainer Uwe Knobloch forderte mehr Bewegung ohne Ball. In der Abwehr bemängelte Trainer Knobloch, dass  über die Außenpositionen zu viele Tore fallen und gab seiner Mannschaft für die zweite Spielhälfte mit, beherzter in der Abwehr zuzugreifen. Mit neuer Energie kamen die Griedeler Frauen aus der Kabine und Anna-Lena Eichler erzielte das 9:7. Zwei Toren von Homberg folgte ein Treffer von Sina Pachner zum 11:8 (35. Minute). Homberg erhöhte auf 12:8, ehe Lisa Hachenburger zum 12:9 ein netzte. Es folgten zwei Tempogegenstöße der Gastgeber, sowie ein sicher verwandelter Siebenmeter durch Julia Hachenburger zum 14:10. Homberg traf per Siebenmeter zum 15:10. Mit den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit konnten die Gäste aus Griedel wieder nicht zufrieden sein. Man kassierte alleine vier der Treffer per Tempogegenstoß. Viktoria Weiß gab nach ihrer Verletzungspause ihr Comeback und netzte kurz nach ihrer Einwechslung zum 15:11 ein.  Lisa Hachenburger verkürzte mit einem Tempogegenstoß auf 15:12. Es ging nun ein Ruck durch die Mannschaft und jede Spielerin rief vorhandene Kräfte ab, um den Anschluss nicht zu verlieren. Ein erneuter Treffer von Homberg bedeutete das 16:12. Nun folgte eine starke Phase der Griedeler, in der endlich der gewünschte Kampfgeist und Siegeswille erkennbar war. Zwei Mal Julia Hachenburger vom Siebenmeterpunkt und Viktoria Weiß, mit der die Homberger Abwehr Probleme hatte, verkürzten auf 16:15. Es waren noch zehn Minuten zu spielen und Homberg traf erneut zum 17:15. Die erfahrene Julia Hachenburger behielt in dieser Phase die Nerven und sicherte mit ihren beiden Toren von Rückraum Mitte das 17:17. Homberg traf zum 18:17, ehe erneut Julia Hachenburger vom Punkt das 18:18 erzielte. Über die Außenposition netzte Homberg zum 19:18 ein. Viktoria Weiß traf vom Kreis zum 19:19. In den letzten Sekunden war Homberg in Ballbesitz, scheiterte aber immer wieder an der starken Abwehr und Gianna Fröhlich im Tor. Am Ende hatten sich die Griedeler Frauen mit dem 19:19 einen verdienten Punkt erkämpft.  Im letzten Drittel des Spiels zeigte Griedel eine sehr gute Moral und konnte sich wieder an den TV Homberg heran kämpfen. Einen ganz starken Rückhalt bot erneut Griedels Torfrau, Gianna Fröhlich, die neben zahlreichen Paraden aus dem Spiel heraus, vier Siebenmeter hielt. Auf diesem Punktgewinn gilt es aufzubauen, um gut gerüstet am kommenden Wochenende zum Derby bei der HSG K/P/G Butzbach zu fahren.

 

TSV Griedel: Gianna Fröhlich im Tor, Vanessa Wolf, Sina Pachner (1), Jessica Da Silva Del Grosso (1), Lisa Hachenburger (2), Anna-Lena Eichler (2), Viktoria Weiß (3), Amelie Polleichtner (2), Daniela Maselli und Julia Hachenburger (8/6)