TSV Griedel setzt sich im Derby gegen den WSV Oppershofen durch

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TSV Griedel setzt sich im Derby gegen den WSV Oppershofen durch

Am Samstagabend siegte der TSV Griedel im Nachbarschaftsderby gegen den WSV Oppershofen mit 26:20 (14:12) Toren. Vor über 200 Zuschauern in der Butzbacher Sporthalle  ließ das Derby über weite Strecken des Spiels das spielerische Niveau vermissen. Auf Griedeler Seite konnten Artan Nuradini, nach seiner Verletzung in Dilltal, mitspielen und auch Michel Stolte, den seine Mannschaft in den letzten Wochen schmerzlich vermisst hatte, machte sein erstes Saisonspiel. Beim WSV Oppershofen gab Oliver Roth sein Comeback.

Trainer Samir Muratoglu vom WSV meinte nach dem Spiel, dass seine Mannschaft verdient verloren hätte. Die Spieler des TSV Griedel wären in manchen Situationen handlungsschneller gewesen, zudem hätte seine Mannschaft über 13 Minuten überhaupt kein Tor geworfen und besonders in dieser Phase hätten seine Spieler viele falsche Entscheidungen getroffen. Positiv merkte Samir Muratoglu noch an, dass nach seiner Auszeit (51.23 Min.) beim Stand von 25:14 seine Spieler nicht Aufgaben und bis zum Schluss, um eine Resultatsverbesserung bemüht waren. Auf Griedeler Seite zog Ziad Rejab ein Fazit: „In der ersten Halbzeit ließ die Griedeler Mannschaft zu viele Chancen liegen, sie hätte mindestens mit sechs Toren führen müssen. In der zweiten Spielhälfte stand der Sieg für Griedel schnell fest und bis zur 50. Spielminute zeigte die Mannschaft auch gute spielerische Ansätze. Am Ende sind zwei Punkte auf der Habenseite und das ist das Wichtigste, schloss Ziad Rejab seine Ausführungen. Erst nach knapp sieben Minuten gelang Artan Nuradini das erste Tor im Spiel. Nach dem Ausgleich von Oliver Roth, erzielten Artan Nuradini und Michel Stolte das 3:1. Nach dem Anschluss zum 3:2 konnte Lukas Kipp drei Siebenmeter in Folge zum 6:3 Zwischenstand verwandeln. Auch beim 7:4 durch Constantin Jantos hatte der drei Tore Vorsprung noch Bestand. Danach verkürzte der WSV Oppershofen auf 7:6. Michel Stolte traf zum 8:6 (15. Min.). Artan Nuradini und Sandro Krüger konnten den Vorsprung wieder auf 10:7 ausbauen, aber Griedel schaffte es nicht sich weiter abzusetzen. Im Gegenteil, der WSV verkürzte auf 10:9. Griedel hatte zwar im Angriff die spielerischen Möglichkeiten, nutzte sie aber viel zu wenig. Auch nachdem Michel Stolte, Sandro Krüger und Artan Nuradini die Tore zum 13:10 erzielt hatten, gelang es dem WSV wieder auf 13:12 zu verkürzen. Mit einem verwandelten Siebenmeter von Lukas Kipp zum 14:12 ging es in die Pause. Die Kabinenansprache vom Griedeler Trainer Dragoslav Dajovic zeigte Wirkung. Der TSV Griedel nutzte jetzt das spielerische Potenzial und stand in der Abwehr sicher. Artan Nuradini, Björn Scheurich und Sandro Krüger erhöhten auf 17:12. Der Treffer von Oppershofen zum 17:13 wurde mit einem 5-0 Lauf des TSV Griedel zum 22:13 (45. Min.) beantwortet. Das Spiel war entschieden. Mit zwei verwandelten Siebenmetern konnte Lukas Kipp einen zehn Tore Vorsprung beim 24:14 herauswerfen. Timm Weiß legte mit dem 25:14 (52. Min) noch nach. Bis dahin hatte Griedel mit einem 11-2 Lauf nach der Pause das Spiel deutlich dominiert, aber danach stellte der TSV Griedel das Handball spielen ein. Die letzten acht Minuten gingen mit 1:6 verloren. In dieser Phase war zudem Torwart Uwe Bonn noch ein großer Rückhalt, der neben einem Siebenmeter auch noch weitere Würfe entschärfte. Besonders die Rückwärtsbewegung des TSV Griedel war in dieser Phase mangelhaft. Am Ende stand ein verdienter 26:20 Derbyerfolg auf der Anzeigentafel. Am nächsten Samstag um 19.30 Uhr steht das nächste Derby auf dem Spielplan. Der TSV Griedel trifft in der Münzenberger Sporthalle auf die HSG Münzenberg/Gambach und der WSV Oppershofen empfängt am Sonntag um 17.00 Uhr die TSF Heuchelheim in der Rockenberger Sporthalle.

 

TSV Griedel: Uwe Bonn, Marco Pajung und Lars Hilbert im Tor, Timm Weiß (2), Björn Scheurich (2), Artan Nuradini (6), Michel Stolte (4), Sebastian Eichler, Lukas Kipp (7/7), Sebastian Dietz, Sandro Krüger (4), Constantin Jantos (1), Benjamin Gilbert und Tim Strasheim 

WSV Oppershofen: Steffen Roth, Maurice Krüger und Niklas Rettig im Tor, Jonas Heinze (3), Oliver Roth (4), Merten Mosch (3), Klaus Bergemann (2/2), Steffen Mosch (1), Christian Schmidt, Florian Heller (1/1), Yannick Kreuzer (2), Martin Schmidt und Julian Textor (4)

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Georg Pickhardt und Bernd Schäfer (HSG Grünberg/Mücke); Zeitstrafen: 6:6 Min.; TSV Griedel: Lukas Kipp, Sandro Krüger, Sebastian Dietz; WSV Oppershofen; Steffen Mosch, Christian Schmidt, Oliver Roth; rote Karte: Sebastian Dietz, Disqualifikation, 56.20 Min.; Siebenmeter: 8/7 – 5/3; Zuschauer: 200