Jugend des TSV Griedel bei Ronneburgolympiade erfolgreich

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Jugend des TSV Griedel bei Ronneburgolympiade erfolgreich

Am vergangenen Wochenende verbrachten die Jugendmannschaften des TSV Griedel zwei schöne und abwechslungsreiche Tage im Jugendzentrum Ronneburg. Am Freitag starteten die weibliche E- bis C-Jugend sowie die männliche E- und D-Jugend gemeinsam mit ihren Trainern und dem Jugendvorstand in Griedel und wurden von hilfsbereiten Eltern zur Ronneburg gefahren. Dort angekommen standen erst einmal Zimmer beziehen, Gelände erkunden und Kennenlernspiele auf dem Programm. Nach dem Abendessen konnten sich dann alle im hauseigenen Hallenschwimmbad austoben und ihre Schwimmfähigkeiten unter Beweis stellen.

 

       

Nach einer kurzen Nacht begann der Samstag mit den einzelnen Teams, die mannschaftsübergreifend für die „Ronneburgolympiade“ gebildet wurden, die nun ihre selbst kreierten  Teamnamen und Schlachtrufe präsentieren konnten. Anschließend wurde das große Gelände des Jugendzentrums mit den vorhanden vielfältigen Sportanlagen genutzt und die Teams traten in einem Sportwettkampf in den Disziplinen Beachhandball, Basketball und Fußball gegeneinander an.

    

Nachmittags besuchten die E- und D-Jugenden den Bauernhof der Familie Schmidt in Neuwiedermuß und konnten dort beispielsweise lernen, wie viel Liter Milch eine Kuh am Tag gibt und ein neugeborenes Kälbchen bestaunen.

     

Zur gleichen Zeit absolvierte die weibliche C-Jugend, die diese Saison in einer neu formierten Spielgemeinschaft des TSV Griedel und der HSG Mörlen besteht, mit ihren Trainern und Betreuern verschiedene kleinere Spielchen zum Thema Vertrauen und Teamgeist, die sie mit Bravour meisterten, da die Mädels schnell zusammen gefunden haben und bereits gut miteinander harmonieren. Im Anschluss forderte eben jene weibliche C-Jugend das gesamte Betreuerteam des Ausfluges zu einem Beachhandballspiel heraus. Die Betreuer ließen sich nicht lange bitten und es folgte ein spannendes und lustiges Spiel mit zahlreichen Kempa- und Trickwurfversuchen, die teilweise sogar erfolgreich verwertet werde konnten. Mit zunehmender Dauer fanden sich immer mehr Kinder der anderen Mannschaften am Spielfeldrand ein, die erst nur zuschauten und dann aber nach und nach auch alle mitspielen wollten, und so füllte sich das Spielfeld zusehends und am Ende hieß es nur noch „Alle gegen die Betreuer“. Das Punktezählen wurde irgendwann vergessen, der Spaß stand im Vordergrund und am Ende waren sich alle einig, dass das ein erfolgreicher Nachmittag war.

Doch der Samstag war noch nicht zu Ende, es folgte noch das gemeinsame Grillen und ein Quiz- und Schätzspiel im Rahmen der „Ronneburgolympiade“, bei denen sich die Teilnehmer bei Fragen zu Allgemein- und Vereinswissen beweisen und Punkte für ihr Team sammeln konnten. Im Anschluss ließen allen den Tag gemeinsam beim Stockbrot essen und am Lagerfeuer sitzen ausklingen und es kehrte schnell Ruhe ein, da doch alle erschöpft von diesem langen Tag waren. Am Sonntagmorgen bestand die erste Aufgabe des Betreuerteams darin, alle Kinder zu wecken und rechtzeitig zum Frühstück zu schicken, denn wie das bei Ausflügen nun mal so ist, fällt es am zweiten morgen noch schwerer aufzustehen und am liebsten wollten alle bis zum Mittagessen weiter schlafen. Nach dem dann doch alle beim Frühstück waren, die Zimmer und Häuser aufgeräumt und das Gepäck gepackt war, folgte die Siegerehrung für alle Teams mit der Kürung des Gewinners der Ronneburgolympiade sowie der Prämierung des schönsten und ordentlichsten Zimmers. Im Anschluss an das Mittagessen standen bereits die angereisten Eltern bereit, um alle wieder sicher nach Hause zu bringen. Insgesamt war es ein durchweg erfolgreicher Jugendausflug der sowohl Kindern als auch Betreuern viel Spaß und Freude bereitet hat, was sich auch im Feedback der Kinder wiederspiegelt, die am liebsten gar nicht abgereist wären und nächstes Jahr dann gerne eine ganze Woche weg fahren würden. Auch das Betreuerteam war sich einig, dass sich der Aufwand auf jeden Fall gelohnt hat und solch ein Ausflug in ähnlicher Form 2016 wieder stattfinden soll.

Ein großer Dank gilt allen Eltern, die Fahrdienste übernommen haben und Kuchen- und Obstspenden zur Verfügung stellten, sowie den mitgereisten Trainern und Betreuern, ohne die dieses Wochenende nicht möglich gewesen wäre! Im Vorfeld organisiert und geplant wurde dieser Jugendausflug von der FSJ‘lerin des TSV Griedel, Theresa Wicke, die im Rahmen ihres FSJ‘s ein Projekt planen und initiieren musste und sich eben jenen Ausflug als ihr Projekt aussuchte. Unterstützt wurde sie bei der Organisation durch Moni Strasheim und den Jugendvorstand des TSV Griedel und bei der Durchführung wirkten zusätzlich noch die Trainer und Betreuer der einzelnen Mannschaften sowie Frank Staudinger, als immer ansprechbarere und hilfsbereiter Unterstützer, mit.