Überraschende Niederlage für Griedeler Damen

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Überraschende Niederlage für Griedeler Damen

 

Die Damen mit der E- und D-Jugend kurz vor dem Spiel.

 

Gegen den starken Aufsteiger aus Oberursel hielten die Griedelerinnen lange mit, am Ende fehlte aber die Durchschlagskraft. So ging das erste Heimspiel der Saison mit 27:31 verloren.

Die Gäste legten los wie die Feuerwehr und führten schnell 0:2. Griedel legte zu und ging seinerseits mit 4:2 in Führung (7. Minute). Das beeindruckte Oberursel keineswegs. Nach 9 Minuten stand es 4:6! Weitere drei Minuten später hatten die TSV-Damen zum 7:7 ausgeglichen. Es folgte ein ständiger Führungswechsel bis zum 13:13 in der 24. Minute. Es folgte die Schlüsselszene der ersten Halbzeit: Oberursel wurde mit einer Zeitstrafe belegt, und den folgenden Siebenmeter verwandelte Nina Luh in gewohnter Sicherheit. Daraufhin zog Griedel auf 17:13 davon und ließ vor der Pause nur noch das 17:14 zu. Wer dachte, nach dem Wechsel ginge es so weiter, sah sich schnell getäuscht. In der 36. Minute hatte Oberursel den Ausgleich geschafft (18:18). Die TSG machte weiter den stärkeren Eindruck und brachte sich nach 42 Minuten mit 21:23 in Führung. Griedel stemmte sich dagegen und ging mit einem Dreitorelauf wieder mit 24:23 in Front. Hin und her ging es weiter. Nach 50 Minuten stand es 26:26, die Spannung war bis dahin nicht zu überbieten. Doch auf einmal ging auf Griedeler Seite nichts mehr. Die Gäste erzielten 4 Tore in Folge zum 26:30 nach 59 Minuten. Das Spiel war entschieden. In der letzten Minute erzielten beide Mannschaften jeweils noch ein Tor zum Endstand von 27:31.

Am Ende setzte sich der größere Siegeswille des Aufsteigers in einem guten und ausgeglichenen Spiel durch. In dieser Form wird Oberursel in der Landesliga eine starke Rolle spielen. Die Griedeler Damen sollten sich auf das nächste Spiel konzentrieren und dieses einfach abhaken.

TSV Griedel: Jasmin Scheffer, Pauline Wicke (n.e.) und Diana Zehhuroglu (n.e.) im Tor, Laura Brück (1), Katarina Dietz, Madeléne Dietz (2), Mona Krausgrill (2), Julia Krombach (1), Andrea Kunze (3), Nina Luh (9), Jessica Strasheim (2), Lena Wawrzinek (4) und Theresa Wicke (3).