Nachbarschaftsduell in Rockenberg

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Nachbarschaftsduell in Rockenberg

Im dritten Heimspiel der Saison empfängt Handball-Bezirksoberligist WSV  Oppershofen an diesem Sonntag den TSV Griedel zum Nachbarschaftsduell. Für die Oppershofener ist die Partie gegen den aktuellen Spitzenreiter bereits das dritte Wetterau-Derby der aktuellen Spielzeit.

WSV Oppershofen – TSV Griedel (Sonntag, 17 Uhr, Wettertalhalle Rockenberg): Der TSV Griedel ist die Mannschaft der Stunde und steht mit 10:2 Punkten an der Tabellenspitze. Ein echtes Ausrufezeichen setzte das Team von Trainer Michael Zehner am letzten Sonntag mit dem Auswärtssieg beim Landesliga-Absteiger TV Mainzlar. Mit Uwe Bonn im Tor sowie Artis Jansons verfügen die Griedeler nur noch über zwei Routiniers, ansonsten wird das Team von Talenten dominiert, die in den meisten Fällen 25 oder jünger sind. Fünf Siege bei nur einer Niederlage sprechen eine deutliche Sprache für die aktuelle Form des WSV-Nachbarn. Allerdings muss Trainer Michael Zehner im Derby mit Bruno Görlach und Marvin Grieb gleich auf zwei Rückraumspieler verzichten. Aus diesem Grund wird Valon Nuradini aus der A-Jugend in den Kader aufrücken. Trotz ihrer Favoritenrolle müssen die Griedeler hoch konzentriert in die Begegnung gehen: „Wie schwer die Aufgabe in Rockenberg wird, zeigte der WSV am letzten Wochenende, wo er deutlich gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Friedberg siegte. Aber wir freuen uns auf das Derby bei unserem Nachbarverein und werden alles daran setzen zu punkten“, so Griedels Sprecher Jürgen Weiß. Der WSV Oppershofen belegt nach fünf Spielen mit 4:6 Punkten Rang zehn. Trainer Sven Bachenheimer kann personell voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen. Sollten alle Akteure fit sein, stehen 15 Spieler zur Verfügung, so dass einer aussetzen muss. Die Oppershofener haben vor Wochenfrist beim Sieg über die TG Friedberg eindrucksvoll unter Beweis gestellt, was „geht“, wenn der Kampfgeist stimmt. „Mit einer Top-Einstellung, Leidenschaft und Entschlossenheit ist insbesondere zuhause immer etwas drin“, meint WSV-Betreuer Manfred Merz. Deshalb wollen sich die Grün-Weißen nicht hinter der Außenseiterrolle verstecken, sondern alles versuchen, um mit einem Punktgewinn den Sprung ins gesicherte Mittelfeld der Tabelle zu schaffen. „Mit der entsprechenden Unterstützung von den Rängen brauchen wir auch gegen den aktuellen Tabellenführer nicht vor Ehrfurcht zu erstarren“, hofft Merz auf zahlreiche Zuschauer. 

WSV Oppershofen: Steffen Roth und Herbert Weil im Tor Yannick Kreuzer, Bardo Raab, Tobias Kreuzer, Florian Heller, Jonas Heinze, Klaus Bergemann, Oliver Roth, Fabian Exner, Jonas Winkler, Oliver Jung, Merten Mosch, Jonas Bayer und Matthias Schulz. 

TSV Griedel: Uwe Bonn und Tobias Kresse im Tor, Artis Jansons, Daniel Müller, Christopher Kopf, Timm Weiß, Björn Scheurich, Moritz Bambey, Jan Leister, Jascha Stolte, Artan Nuradini, Frederic Noll, Michel Stolte, Simon Lingenberg und Valon Nuradini