TSV-Damen gewinnen gegen Tabellenführer Gettenau mit 30:18

TSV Griedel unterliegt im Derby der HSG Münzenberg/Gambach
14.11.2010
Weibliche A1-Jugend in Burgsolms erst nach 20 Minuten in Schwung gekommen
16.11.2010

TSV-Damen gewinnen gegen Tabellenführer Gettenau mit 30:18

Es ist schon lange her, dass die Damen des TV Gettenau eine fremde Sporthalle mit „leeren Händen“ verlassen mussten. Die ganze letzte Saison hielten sie sich schadlos mit Ausnahme eines Spieles. Dieses verloren die Mädels des sympathischen Trainers Ingolf Alt ausgerechnet im letzten Heimspiel gegen Nordeck und verpassten somit knapp den Aufstieg.
Nachdem der Bericht der letzten Woche nach der unnötigen 17:18 Heimniederlage gegen Marburg/Cappel leider ausfiel, weil jegliche Worte fehlten, kann man der Griedeler Mannschaft nach dieser Heimpartie nicht genug Lob zollen. Vor einer Woche noch hatte man verdient verloren: kein Einsatz, kein Ehrgeiz, kein Wille – und jetzt eine Woche später sollte dies ins Gegenteil umschlagen. 

Bis zum 3:3 lag Gettenau immer vorn, dann aber klappte das Zusammenspiel von Abwehr und Torwart besser und Griedels Damen zogen innerhalb weniger Minuten auf 8:3 davon.Bei ihrem Tor zum 11:5 verletzte sich Jessica Ohrisch an der Lippe, doch für sie war es selbstverständlich nach einer kurzen Behandlungspause weiter zu spielen. Auch Katarina Dietz hatte Verletzungspech und stieß mit einer Gegenspielerin zusammen, so dass sie sich mit Sicherheit in der nächsten Woche das Schminken sparen kann. Trotz zweier Pfostentreffer von Elena Schneider verlor diese nicht den Mut und schaffte immer wieder Platz für ihre Mitspielerinnen, was dann zu Torerfolgen führte. Die Siebenmeter-Ausbeute war an diesem Tag hervorragend, denn Julia Hachenburger verwandelte alle sechs Strafwürfe sicher. Madeléne Dietz zeigte mit ihrem Einsatzwillen Spielfreude pur und traf bei elf Versuchen neunmal.  

Die Griedeler Damen waren gut auf den Gegner eingestellt und setzten die Vorgaben fast hundertprozentig um, so dass die Abwehr – das Prunkstück der Mannschaft – in Verbindung mit beiden Torhüterinnen schier unüberwindlich erschien. Dies spiegelte sich auch im Halbzeitergebnis von 15:6 wider. 

Nach der Pause kam das Team aus Griedel besser aus den Startlöchern. Für einen nun folgenden 6:1 – Lauf zeigten sich die Außenspielerinnen Lena Wawrzinek, Annabell Hofmann, Anna Lena Haub und Steffie Dobitz verantwortlich. Sie hielten sich an die taktische Marschroute und trugen sich unter anderem mit mehreren Tempogegenstößen in die Torschützenliste ein. So erzielte man den höchsten Zwischenstand von 21:7 – Toren.
Die Griedeler Torfrauen Jasmin Scheffer und Nina Hölzemann machten in dieser Phase den Gettenauer Angreiferinnen das Leben schwer und leiteten immer wieder Tempogegenstöße ein.
Auch die beiden jüngsten Spielerinnen Lisa Hachenburger und Marianne Görlach setzten sich geschickt in Szene, wobei Lisa auf der Mittelposition ihre Rückraumschützen immer wieder hervorragend anspielte. Die noch in der A-Jugend spielende Marianne Görlach holte drei Siebenmeter von Rechtsaußen ( ist nicht meine Position ! ) und trug sich insgesamt gleich viermal in die Torschützenliste ein. Großer Jubel brach innerhalb der Mannschaft aus, als Madeléne Dietz das 30. Tor zum Endstand von 30:18 erzielte.
   

Im Tor spielten: Nina Hölzemann und Jasmin Scheffer 

Elena Schneider , Lena Wawrzinek (1), Julia Hachenburger (7/6), Anna Lena Haub, Jessica Ohrisch (2), Lisa Hachenburger (1), Katarina Dietz (2), Annabell Hofmann (2), Marianne Görlach (4), Madeléne Dietz (9), Stefanie Dobitz (2).