1. Damenmannschaft siegt verdient 22:9 in Gedern/Nidda

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1. Damenmannschaft siegt verdient 22:9 in Gedern/Nidda

Der Sieg hätte durchaus höher ausfallen können, hätte man die sich bietenden Chancen besser genutzt. In den ersten 15 Spielminuten fanden die TSV-Damen nicht zu ihrem Spiel. Es fehlte der nötige Druck im Angriff und das schnelle Umsetzen in die Abwehr.  

Katarina Dietz gelang der erste Treffer zum 1:0. Doch die HSG Gedern/Nidda konnte durch zwei Tore 2:1 in Führung gehen. Gianna Görlach, Julia Hachenburger und wiederum Katarina Dietz spielten den 4:2 Spielstand heraus, den die Gegnerinnen jedoch direkt wieder auszugleichen wussten. „Jasi“ Scheffer, im Tor des TSV, war es zu verdanken, dass die HSG nicht in Führung ging. So hielt die Griedeler Torfrau nicht nur mehrere Tempogegenstöße, sondern auch einige sogenannte Hundertprozentige, da das Umschalten ihrer Mannschaftskolleginnen von Angriff auf Abwehr zu lange dauerte.
Jetzt nutzte man die Auszeit des Gastgebers, um sich neu einzustellen und die Fehler anzusprechen. Ab diesem Zeitpunkt steigerte sich die Defensive dahin gehend, dass Gedern/Nidda in den nächsten 15 Minuten nur noch 2 Treffer gelang. Im Angriff spielt man nun flüssiger und ideenreicher, und so kamen die Griedeler Damen durch Julia Hachenburger per Siebenmeter und Mona Krausgrill per Rückraumtreffer zur 6:5-Führung. Elena Schneider und Lena Wawrzinek nutzten jetzt ihre Chancen aus der zweiten Welle zum 8:5, ehe Gianna Görlach mit zwei Tempogegenstößen den Halbzeitstand auf 6:10 erhöhte. 

Die zweite Spielhälfte begannen die TSV-Damen wesentlich konzentrierter in der Abwehr, so dass sie bis 49.Spielminute keinen Gegentreffer zuließen. Im Angriff wurde sehr schnell und variabel gespielt und Griedel zog durch einen Zwischenspurt auf 18:7 weg. In die Torschützenliste trugen sich hierbei ein: Steffie Dobitz (2), Jessica Ohrisch (2), Julia Hachenburger (1), Elena Schneider (2), Katarina Dietz (1) und Lena Wawrzinek (1). Im Gefühl des sicheren Sieges ließ die Konzentration nach, mehrere Angriffe wurden viel zu schnell abgeschlossen und etliche Torchancen zunichte gemacht.Acht Angriffe hintereinander verpasste man es, das Ergebnis weiter in die Höhe zu treiben.Ein Kunststück gelang jedoch noch Gianna Görlach, die es schaffte, innerhalb von 70 Sekunden drei Tore durch hervorragend eingeleitete Tempogegenstöße von Jasmin Scheffer zu erzielen. Mit einem Endstand von 22:9 im Gepäck war man letztlich zufrieden, konnten doch die verletzten Spielerinnen Madeléne Dietz und Nina Hölzemann nicht eingesetzt werden.  

Im Tor:Jasmin Scheffer
Elena Schneider (4), Lena Wawrzinek (1), Julia Hachenburger (3/2), Anna Lena Haub, Jessica Ohrisch (2/1), Gianna Görlach (6), Mona Krausgrill (1), Lisa Hachenburger, Katarina Dietz (3), Annabell Hofmann und Steffie Dobitz (2)