Zwei verletzte Spielerinnen der 1. Damen trübten den 26:18 – Sieg über Weilburg

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Zwei verletzte Spielerinnen der 1. Damen trübten den 26:18 – Sieg über Weilburg

Die erste Damenmannschaft des TSV Griedel kehrte mit einem verdienten Sieg aus Weilburg zurück , musste diesen Sieg jedoch mit zwei verletzten Spielerinnen teuer bezahlen.

Elena Schneider eröffnete das Spiel mit dem 1:0 für Griedel, doch dies sollte gleichzeitig ihr letzter Treffer sein. In der 10. Spielminute fing Elena einen gegnerischen Ball ab, rutschte dabei aus und kugelte sich den Daumen aus.

An dieser Stelle vielen Dank an die Weilburger Dame von den Zuschauerrängen, die mit Elena und Ninas Freund Alexander ins Krankenhaus gefahren ist. Wir würden uns freuen, Sie beim Rückspiel begrüßen zu dürfen.

Ab diesem Zeitpunkt wechselte die Führung ständig. Erstmalig konnte sich Griedel nach 23 Minuten beim Spielstand von 7:10 auf drei Tore absetzen. Bei diesen 10 Toren jubelten mit Elena Schneider, Madelene Dietz, Mona Krausgrill, Steffie Dobitz und Gianna Görlach gleich 5 verschiedene Torschützinnen. Auch eine glänzend aufgelegte Nina Hölzemann im Tor machte mehrere gute Chancen des Gastgebers zunichte – darunter zwei Tempogegenstöße und einen Siebenmeter.

Bis zum Halbzeitstand mit einer 14:10 – Führung für Griedel trugen sich Julia Hachenburger, Mona Krausgrill und Madelene Dietz mit zwei Treffern in die Torschützenliste ein.

Die zweite Halbzeit begann vorerst einmal genauso unglücklich wie die Erste, denn nach ca. 4 Minuten ging Lena Wawrzinek nach einer 1:1-Situation zu Boden und blieb mit Schmerzen liegen. Die Gegnerin hatte Lena beim Wurfversuch mit dem Ellenbogen unglücklich am Kinn getroffen. Somit konnte auch Lena nicht mehr eingesetzt werden und musste abends noch in die Uniklinik eingeliefert werden.

Der Schreck über die beiden verletzten Mitspielerinnen saß noch tief, die Spielerdecke wurde immer dünner und man hatte jetzt nur noch eine Auswechselspielerin. Trotzdem konnten die Griedelerinnen jetzt einen regelrechten Torreigen eröffnen: Die glänzend aufgelegte Madelene Dietz brachte ihr Team mit zwei Treffern zum 15:11 bzw.16:11. Das 17:12 erzielte Julia Hachenburger mit einem tollen Schlagwurf in den Winkel. Steffie Dobitz , Katarina Dietz , Madelene Dietz und Nadine Petry bauten den Vorsprung auf 21:14 aus.

Als Jasmin Scheffer in der 51. Spielminute einen Siebenmeter halten konnte und dieser Ball zu einem Tempogegenstoßtor durch Katarina Dietz führte, war der Weg zum Sieg frei. Mit einer lobenswerten Beharrlichkeit kämpfte Griedel trotz hoher Führung bis zum Schluss. Obwohl fast alle Spielerinnen die komplette Spielzeit durchspielen mussten, kam kein Zweifel über ihre konditionelle Überlegenheit auf.

Auch die Siebenmeterausbeute konnte sich sehen lassen, denn 6 von 7 gegebenen Strafwürfen wurden verwandelt.

Über eine tolle Einzelleistung von Nadine Petry, zwei Tempogegenstöße von Katarina Dietz und Steffie Dobitz sowie zwei Siebenmeter von Julia Hachenburger und Madelene Dietz stellte man den 26:18 – Sieg her.

Doch es kam nach dem Spiel keinerlei Siegesfreude bei den Griedeler Damen auf, da man sich immer noch um die beiden Verletzten Elena und Lena sorgte. Ein großes Aufatmen ging durch die Mannschaft, als kurze Zeit später Elena Schneider mit eingekugeltem Daumen aus dem Krankenhaus zurückkehrte. Aber was war mit Lena Wawrzinek in der Uniklinik Giessen? Groß war die Freude, als um 0:49 Uhr die erleichternde Nachricht per SMS kam, dass Lena sich glücklicherweise nichts gebrochen hatte. Beiden Spielerinnen auch an dieser Stelle gute Genesung und einen schnellen Heilungsprozess.

Die 1. Damenmannschaft des TSV Griedel steht nach der Partie gegen Weilburg auf dem 4. Tabellenplatz, hierauf können alle Beteiligten sehr stolz sein. Zum nächsten Heimspiel am Samstag, 21.11.09 um 19.30 Uhr in der Butzbacher Sporthalle freut sich die Mannschaft auf die Unterstützung der heimischen Zuschauer in der Begegnung gegen den SV Rosbach.