Frauen II des TSV Griedel hatten beim Meister keine Chance

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Frauen II des TSV Griedel hatten beim Meister keine Chance

Am vorletzten Spieltag der HH-Bezirksliga A unterlagen die Frauen II des TSV Griedel dem Meister HSG Marburg/Cappel mit 23:10 (12:5). Die Griedeler Frauen konnten den Klassenerhalt bisher noch nicht sichern und gingen als Außenseiter in die Partie. Man wollte sich nicht kampflos ergeben und alles für die wichtigen Punkte geben. Der TSV Griedel, der als Außenseiter in die Partie ging, zeigte sich zu Spielbeginn absolut kampfbereit und konnte durch Anna-Lena Haub das erste Tor des Spiels erzielen. Noch in derselben Minute gelang den Gastgebern der Ausgleich zum 1:1. Sara Lobgesang antwortete auf den Ausgleich der Marburger durch ein Feldtor, sowie einen sicher verwandelten Siebenmeter, sodass es nach sechs Minuten überraschenderweise 1:3 stand. Torfrau Gianna Fröhlich bot ihrer Mannschaft auch in diesem Spiel einen wichtigen Rückhalt und konnte in den ersten Minuten einige Großchancen, sowie zwei Siebenmeter vereiteln. In der Folge gelang es dem TSV Griedel 14 Minuten lang kein Tor zu erzielen und die HSG zog mit 8:3 davon. Die gute Abwehrleistung der Griedeler verhinderte einen höheren Spielstand. Im Angriff fehlte dem TSV Griedel die Durchschlagskraft und die Torflaute konnte erst in der 20. Spielminute durch einen Siebenmeter von Sara Lobgesang unterbrochen werden. Marburg erhöhte nach dem Treffer zum 8:4 durch Sara Lobgesang die Führung auf 12:4, ehe Sina Pachner zum Halbzeitstand von 12:5 traf. Die Frauen II des TSV Griedel agierten in der ersten Halbzeit voller Kampfgeist und zeigten eine gute Abwehrarbeit, die durch Gianna Fröhlich gekrönt wurde. Im Anfangsdrittel konnte der TSV Griedel gut mithalten, dann verdeutlichte sich jedoch der Tabellenstand beider Mannschaften. Im zweiten Durchgang gelang den Gastgebern das erste Tor, ehe Anna-Lena Haub zum 13:6 traf. Es fielen zwei weitere Tore der HSG, bevor erneut Anna-Lena Haub zum 15:7 traf. Es folgte der Führungsausbau der Marburger zum 19:7. Viktoria Weiß traf etwa zehn Minuten vor Schluss für ihre Mannschaft zum 19:8. Marburg erhöhte auf 20:8. Zwei weitere Tore durch die starke Sara Lobgesang verkürzten den Griedeler Rückstand auf 20:10, wobei es für den TSV Griedel auch bleiben sollte. Den Marburgern gelangen drei weitere Tore zum 23:10 Endstand und die Dämme in der Halle brachen, da die Marburger durch den Sieg über den TSV Griedel den Aufstieg in die Bezirksoberliga sichern konnten. Trotz des hohen Ergebnisses gilt es für den TSV Griedel auf dieser starken Abwehrleistung aufzubauen, um mit verbessertem Torabschluss im alles entscheidenden Spiel gegen den TV Homberg zu punkten und somit die Klasse zu halten. Nach dem vorletzten Spieltag steht der TV Aßlar mit 13:29 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Die TSF Heuchelheim steht punktgleich mit dem TSV Griedel II mit 14:28 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz und muss nach derzeitigem Stand in die eventuell stattfindende Relegation gegen den Zweitplatzierten der HH-Bezirksliga B.

Im direkten Vergleich hat der TSV Griedel durch zwei Siege gegen Heuchelheim die Nase vorn und muss am kommenden Wochenende auf Niederlagen von Aßlar und Heuchelheim hoffen um im letzten Spiel gegen den TV Homberg befreit aufspielen zu können. Die Frauen II freuen sich über jegliche Unterstützung und laden alle Fans am Sonntag, den 17.04.2016 um 17:00 Uhr zum anfeuern in die heimische Halle ein.

TSV Griedel: Gianna Fröhlich im Tor, Sarah Vogl, Julia Hofmann, Anna-Lena Haub (3), Eileen Hofmann, Sina Pachner (1), Patricia Horst, Lisa Hachenburger, Sara Lobgesang (5/2) und Viktoria Weiß (1).

HSG Marburg/Cappel: Heuse (1), Hauke (3), Heinrichs (5/3), Aumann (4), Kadeu (4), Krekeler (3), Feise (2) und Lehmann (1).