Landesliga-F: Griedel gewinnt 21:18 im Derby bei Gettenau

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Diesmal war es kein Wunder. Ein Derby zwischen einem Abstiegskandidaten und einem Spitzenteam sieht oft so aus. Wie in den letzten zwei Auswärtsspielen passte sich die Griedeler Mannschaft dem Spiel der Gegnerinnen an. Wenig Tempo, wenig Druck im Angriff, wenigstens die Abwehr stand einigermaßen. Torfrau Jasmin Scheffer fehlte berufsbedingt und wurde von der A-Jugendlichen Pauline Wicke vertreten.

Standesgemäß ging der TSV mit 0:3 in Führung (Tore von Julia Krombach, Nina Luh, Theresa Wicke) und baute diese zum 2:6 nach 10 Minuten aus (Madeléne Dietz, Theresa Wicke 2). Niemand weiß warum, aber ein Bruch im Spiel kam. 3 Minuten später stand es 5:6. Julia Krombach gelang das 5:7. Gettenau kam zum ersten Ausgleich. Jessica Strasheim netzte zum 7:8 ein, wieder fiel der Ausgleich. Trainer Lang nahm die Auszeit und stellte die Spielerinnen neu ein. Die Maßnahme zog: Griedel gelangen in den nächsten acht Minuten 5 Tore in Folge (Theresa Wicke, Madeléne Dietz, Nina Luh 2, Lena Wawrzinek). In der letzten Minute der ersten Hälfte verkürzte Gettenau auf 9:13.

Die Pause half den Gastgeberinnen, die frischer aus der Kabine kamen und auf 11:13 verkürzten. Nina Luh verwandelte einen Siebenmeter zum 11:14. Madeléne Dietz erzielte das 12:15. Auf das 13:15 folgten drei Tore in Folge (Jessica Strasheim, Julia Krombach, Nina Luh), so dass wieder eine Fünf-Tore-Führung heraussprang. Diese wurde durch das 14:19 von Lena Wawrzinek in der 48. Minute gehalten. Wer dachte, das Spiel sei entschieden, der sollte das Gegenteil aufgezeigt bekommen. Innerhalb von 130 Sekunden kam der TV Gettenau auf 18:19 heran. Die Stimmung in der Halle stieg an, doch die nötige Reaktion kam von den Griedelerinnen. Sie ließen keinen Gegentreffer mehr zu, kamen aber durch Nina Luh und Theresa Wicke zu den letzten Treffern des Spiels, das mit 18:21 endete.

Fazit: Zum dritten Mal in Folge zeigten die TSV-Damen eine schwache Auswärtsleistung. Diese reichte aber zu einem Sieg, der die Situation um den Aufstieg weiter spannend hält. Es führt aktuell die SG Kleenheim II dank eines vorgezogenen Spiels mit 35:7 Punkten vor der TSG Oberursel (34:6) und dem TSV Griedel (33:7). Die HSG Lumdatal (30:10) hat sich mit der zweiten Niederlage in Serie aus dem Rennen verabschiedet. Am kommenden Sonntag (26.04.) erwarten die TSV-Damen die HSG Lumdatal zum letzten Saisonheimspiel in der August-Storch-Halle. Anpfiff ist um 15 Uhr.

TSV Griedel: Pauline Wicke im Tor, Laura Brück, Katarina Dietz, Madeléne Dietz (3), Gianna Görlach, Johanna König, Mona Krausgrill, Julia Krombach (3), Mandy Lauer, Nina Luh (6/5), Elena Schneider, Jessica Strasheim (2), Lena Wawrzinek (2) und Theresa Wicke (5/1).