Trainingstag als Workshop-Konzept

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Trainingstag als Workshop-Konzept

Am vergangenen Samstag absolvierten die männliche C- und B-Jugend des TSV Griedel einen gemeinsamen Trainingstag in Vorbereitung auf die anstehenden Qualifikationen. Organisiert von Jugendkoordinator Sascha Präger führten vier aufeinander aufbauende Workshops zum sportlichen Tagesziel. Den Schwerpunkt setzte Präger mithilfe seines Referententeams auf die individuelle Basisschulung des TSV-Nachwuchses. „Das intensive Peak an Grundlagentraining sollen die Mannschaften mit in die Trainings nehmen. Der Tag war sozusagen unser gemeinsamer Startschuss für die Vorbereitung in den kommenden Wochen.“

Das Schweißtreiben wurde von Rolf Weckmann eröffnet. Sein Ansatz war die mentalkoordinative Fertigkeitsvermittlung. Hierzu koppelte Weckmann bewegungsintensive Übungsformate mit individuellen Wahrnehmungsaufgaben. Im zweiten Workshop knüpfte Präger an die Arbeit seines Vorredners an. In seiner Einheit wurden die individuellen Wahrnehmungsaufgaben mit einer Vielzahl von Druckbedingungen erheblich verschärft. Die mentale Stärkung Weckmanns wurde von den Präger’schen Stressfaktoren auf den individuellen Prüfstand gestellt. Gemeinsam wurden die aufkommenden technischen Fehler von Spielern und Trainer analysiert, dass diese im Verlauf deutlich reduziert wurden. Parallel fo(e)rderte Weckmann die Griedeler Schlussmänner in der Aufarbeitung torwartspezifischer Bewegungsmuster.

 

Gastdozent Julian Reusch (SG Kleenheim) transferierte die bis dahin gesammelte Erkenntnisse in spielnahe Situationen. Reusch spann den berühmten roten Faden im Aufarbeiten des grundlegenden 1 gegen 1 weiter. Unter seinem Credo „Basisarbeit endet auch nicht bei den Aktiven.“ ließ er die jungen Mannen an seinen Erfahrungen und Kompetenzen teilhaben. Zum Abschluss begrüßte Präger Sportarten übergreifend Ralph Filp (Sanshi-Club Bad Nauheim).

  

Aus dem Box- und Kampfsport kommend erarbeitete Filp ein Crossover-Functional Training. Mit Manpower ging es zu fortgeschrittener Stunde auch an die letzten Energiereserven. In seinem Fazit dankte Präger allen Referenten, die Vereins- und Sportarten übergreifend den Handballnachwuchs qualitativ stärken und voranbringen. Lobende Worte haben sich auch die Workshop-Teilnehmer verdient, deren Leistungswille und Einsatzbereitschaft selbst die Basis des individuellen Weiterkommens ist.