Der TSV Griedel setzte sich am Samstag deutlich gegen den VfL Neustadt durch

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Der TSV Griedel setzte sich am Samstag deutlich gegen den VfL Neustadt durch

Im Heimspiel in der Bezirksliga B konnte sich die zweite Mannschaft des TSV Griedel gegen den VfL Neustadt mit 48:38 (22:19) Toren durchsetzen. Die Marschroute des TSV Trainergespanns lautete gegen diesen Gegner aus einer stabilen mannbezogenen 5:1 Deckung heraus ein schnelles Spiel über erste und zweite Welle aufzuziehen, um den mit neun Mann angereisten Gegner aus Neustadt früh unter Druck zu setzen und vor konditionelle Probleme zu stellen. Diese Vorgabe konnte die Mannschaft des TSV Griedel bis zur 5 Minute leider gar nicht umsetzen. So lag der TSV Griedel zu diesem Zeitpunkt mit 1:5 im Hintertreffen, wo von vier gegnerische Tore über die rechte Rückraumposition fielen. So fasste das Trainergespann den Entschluss die mannbezogene 5:1 Deckung gegen die rechte Angriffsseite des Gegners auszurichten und den gegnerischen Spieler auf der rechten Rückraumposition in Manndeckung zu nehmen. Durch weitere Umstellungen in der Abwehr trat ein Bruch ins Angriffsspiel des Gegners ein und der TSV Griedel fand besser ins Spiel. Auch im Angriff lief das Spiel nun in dem man energisch auf die Nahtstellen ging, sich in Eins gegen Eins Verhalten durchsetzte oder den freien Mann suchte und herausspielte. Hierbei konnten sich vor allem Lukas Kipp und Jonas Hafer auszeichnen die zu zweit 13 Tore in der ersten Hälfte erzielen konnten. So fiel bereits in der 9. Minute der 7:7 Ausgleichstreffer durch Lukas Kipp. Ab diesem Zeitpunkt gestaltete sich das Spiel bis zum 13:12 in der 17 Minute durch einen Tempogegenstoß von Nick Stolte offen. Ab der 17 Minute konnte der TSV Griedel seine Leistung nochmals steigern und bis zur Halbzeit eine knappe 22:19 Führung herausspielen. In der Halbzeitpause schwor das Trainerteam die Mannschaft erneut auf eine starke Abwehrarbeit gegen die zwei Hauptschützen des Gegners ein und aus dieser Abwehr heraus ein schnelles Angriffsspiel aufzuziehen. Man solle hierbei vor allem, im Gegensatz zum letzten Heimspiel gegen die HSG Wettenberg, nicht den Fehler wiederholen wo man den Einstieg in die zweite Halbzeit verschlief und den Gegner erneut ins Spiel kommen ließ. Diesmal konnte die Mannschaft diese Vorgabe hervorragend umsetzen. Die Abwehr stand nun sehr stabil, was zu sehr vielen technischen Fehlern und Fehlwürfen des Gegners führte. Diese gewonnenen Chancen konnten nunmehr durch ein schnelles Spiel häufig über erste und zweite Welle in einfache Tore umgewandelt werden. Hierbei konnte sich Nick Stolte auszeichnen der im gesamten Spielverlauf neun Tore erzielen konnte. Aber auch wenn man ins Aufbauspiel gehen musste fand man durch einen schnell laufenden Ball und durch ein energisches Eins gegen Eins Verhalten oftmals zum Torerfolg. Hierbei konnte sich vor allem Benjamin Stork, der immer wieder vom starken Andreas Müller-Starke eingesetzt wurde, auszeichnen. Allein in der zweiten Halbzeit trug Benjamin Stork mit 11 Toren zum Erfolg seiner Mannschaft bei. So erarbeitete man sich in der 47 Minute eben durch  Benjamin Stork mit dem 36:26 erstmals eine zehn Tore Führung. Ab diesem Zeitpunkt konnte man die Konzentration in der Abwehr leider nicht mehr ganz aufrecht erhalten. Die Tormaschine im Angriff funktionierte aber trotzdem hervorragend weiter, wodurch sich in der Schlussphase des Spiels ein Torfestival ereignete. Den zehn Tore Vorsprung gab man jedoch nicht mehr her, sodass man am Schluss einem ungefährdeten 48:38 Erfolg verzeichnen konnte. Ein Sonderlob des Trainergespanns bekam Torwart Tilman Schomaker, der eine starke Leistung zeigte. So bleibt zu hoffen dass die Mannschaft des TSV Griedel am kommenden Samstag den 28.3.2015 um 20:00 Uhr bei der HSG Eibelshausen-Ewersbach eine ähnlich gute Leistung abrufen kann.     

TSV Griedel: Maurice Krüger und Tilman Schomaker im Tor, Jannis Laspoulas, Julian Mandler, Sebastian Dietz, Tim Strasheim, David Müller (1), Timm Weiß (3), Andreas Müller-Starke (3) Philipp Hlawiczka (4), Jonas Hafer (6), Nick Stolte (9), Lukas Kipp (10) und Benjamin Stork (12)