Die HSG Wettenberg III setzt sich knapp mit 28:27 Toren gegen den TSV Griedel II durch

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20.10.2014
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Die HSG Wettenberg III setzt sich knapp mit 28:27 Toren gegen den TSV Griedel II durch

In der Bezirksliga B musste der TSV Griedel II bei der HSG Wettenberg III eine unnötige 27:28 (11:14) Niederlage hinnehmen. Nach fünf Spieltagen und 4:6 Punkten belegt die Mannschaft den 9. Platz. Aufgrund der im Vergleich zur HSG Marburg/Cappel körperlich nicht ganz so starken Gastgeber aus Wettenberg beschloss das Trainerteam des TSV Griedel die Mannschaft mit einer aggressiven 6:0 Deckung beginnen zu lassen. Aus dieser Deckung heraus sollte…

          

versucht werden den Gegner im Spielaufbau frühzeitig zu stören, Ballverluste zu provozieren, und über schnelle Tempogegenstöße und die zweite Welle einfache Tore zu erzielen. Diese Rechnung ging leider überhaupt nicht auf. Die Deckung des TSV Griedel war alles in allem für die Marschroute des Trainerteams viel zu harmlos. Der Gegner wurde nicht frühzeitig aggressiv attackiert, man half sich untereinander nicht, und vor allem wurden die freien Räume zur Aktion nicht frühzeitig zugeschoben. So kam der Gegner ständig zu einfachen Toren durch 1 gegen 1 Situationen und sogar zu einfachen Toren aus dem Rückraum, obwohl sich überhaupt kein gefährlicher Schütze in den Reihen der HSG Wettenberg befand. In der Abwehr befindlich, zeigte dann der Gegner dem TSV Griedel, wie Abwehrarbeit funktioniert. Hier wurde der Ballführer aggressiv attackiert, die freien Räume zur Aktion schnell zugeschoben und es wurde vor allem im Kollektiv gearbeitet. Es wurde zum Teil auch mal zu gelangt, sodass manche Spieler des TSV Griedel verletzt vom Platz mussten. Dieser Aspekt blieb auf Seiten des TSV Griedel komplett aus, sodass die Kampfeinstellung letztendlich für das Endergebnis ausschlaggebend war. Der TSV Griedel konnte sich jedoch trotz aller Problematiken recht lange im Spiel halten. Bis zur 25. Spielminute war das Spiel mit einem Spielstand von 10:10 beispielsweise komplett offen, eher der Gegner sich dann bis zur Halbzeit einen 14:11 Vorsprung heraus arbeiten konnte.

  

 

Anfang bis Mitte der zweiten Hälfte zog der Gegner dann bis zu einem maximalen Vorsprung von 21:15 davon. Aufgrund einer Umstellung der TSV Abwehr von 6:0 auf 3:2:1, Mitte der zweiten Halbzeit, konnte sich der TSV Griedel in der Schlussphase noch zweimal auf ein Unentschieden 26:26 (58 Spielminute) und 27:27 (59 Spielminute) heran arbeiten. In dieser Phase funktionierte die TSV Abwehr besser, was zu einer erhöhten Anzahl von Ballverlusten des Gegners führte. Die Gründe, weshalb der Spielverlauf letztenendes für den TSV Griedel kein positives Ende nahm, waren zum einen die mangelnde kämpferische Einstellung und zum anderen die viel zu hohe Anzahl an technischen Fehlern. Hervorzuheben sind jedoch die gute und effektive Angriffsleistung von Jannis Laspoulas und die gute Torhüterleistung von Tilman Schomaker.


TSV Griedel: Maurice Krüger und Tilman Schomaker, Alexander Schepp, Sebastian Dietz (5), Andreas Müller-Starke, Nick Stolte (1), Oliver Göckel, Sebastian Eichler (7), Max Schepp (3), Tim Strasheim, Jannis Laspoulas (11) und David Müller