TSV Griedel gastiert zum richtungsweisenden Spiel in Nied

TSV Griedel gastiert zum richtungsweisenden Spiel in Nied
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TSV Griedel gastiert zum richtungsweisenden Spiel in Nied

In der HH-Landesliga fährt der TSV Griedel am Samstag zur SG Nied nach Frankfurt. Anpfiff ist um 16.00 Uhr in der Niddahalle, Oeserstraße, in Frankfurt-Nied. Bei der momentanen Tabellensituation ist das Spiel für beide Mannschaften sehr wichtig für den weiteren Saisonverlauf. Die SG Nied ist mit 7:27 Punkten Tabellenletzter, der TSV Griedel verfügt als Vorletzter über 9:27 Punkte. Mit einem Sieg könnte sich der TSV Griedel von Nied absetzen und den Anschluss an Eddersheim (10:24 Punkte), Breckenheim (12:20 Punkte) und Hochheim/Wicker (13:21 Punkte) herstellen. In der Vorrunde holte die SG Nied nur zwei Pluspunkte, in der Rückrunde kam die Mannschaft aus Nied bisher schon auf 5:5 Punkte. Besonders in den Heimspielen im Jahr 2014 wurde gepunktet. Zum Auftakt gab es im Januar ein Sieg gegen Oberursel (31:27), ein Unentschieden gegen Hochheim/Wicker (25:25) und am letzten Spieltag landete Nied zu Hause gegen den Tabellenfünften aus Linden einen Überraschungssieg (32:31). Momentan ist die SG Nied, nach dem Abstieg des VfL Goldstein, der einzige Verein aus Frankfurt, der in der Landesliga an den Start geht. Trainer Wilfried Siegmund, der die Mannschaft vor der Saison übernommen hatte, trat auf eigenen Wunsch nach dem Spiel in Breckenheim von seinem Amt zurück. Die Verantwortlichen aus Nied setzen danach auf einen „alten“ Bekannten. Mit Dirk Bockemühl übernahm ein ehemaliger Trainer der Männer das Amt. Trainer Bockemühl kennt die Spieler und kann auf einen eingespielten und erfahrenen Kader zurückgreifen. Dreh- und Angelpunkt im Angriff bei der SG Nied ist Dominic Schneider, der fast vier Jahre auch in Griedel spielte. Weitere Leistungsträger sind Spielmacher Hakan Akkas, der seine Stärken im 1:1 hat, Kreisläufer Björn Barth, der mit Dominic Schneider sehr gut zusammen spielt, die Spieler Matthias Becker und Florian Kister, die durch das schnelle Spiel nach vorne zu leichten Torerfolgen kommen. Natürlich will die SG Nied die Heimserie (5:1 Punkte) im Jahr 2014 fortsetzen und mit einem Erfolg mit dem TSV Griedel gleich ziehen. Die Griedeler Mannschaft von Trainer Ergün Sahin will natürlich alles daransetzen dieses Vorhaben der Nieder zu durchkreuzen. Die Mannschaft hat trotz der Faschingstage sehr intensiv in dieser Woche trainiert und ist sich über die Bedeutung des Spiels in Nied im Klaren. Trainer Sahin muss wahrscheinlich in diesem Spiel weiter auf seinen verlängerten Arm auf dem Spielfeld, Ziad Rejab, verzichten, für den, nach seiner schweren Muskelverletzung, das Spiel eine Woche zu früh kommt. Im Griedeler Tor wird Björn Finholdt neben Uwe Bonn zum Einsatz kommen. Die Griedeler Mannschaft muss konzentriert in das Spiel gehen und vermeiden, dass die SG Nied, wie im Hinspiel in Butzbach, nach wenigen Minuten mit 6:1 deutlich führt. Im Hinspiel konnte Griedel zwar kurz vor Schluss den Sieg sichern, in einem Auswärtsspiel wird das aber deutlich schwieriger werden. Von Anfang an muss die Griedeler Mannschaft an ihre Stärken glauben und mit großem Willen daran arbeiten, erfolgreich zu sein. Der TSV Griedel muss in der Abwehr die Kreise von Dominic Schneider einschränken und im Angriff mit druckvollem Spiel die richtigen Entscheidungen treffen. Ein wichtiger Faktor in diesem schweren Auswärtsspiel wird auch die lautstarke Unterstützung der Griedeler Fans spielen. Die Mannschaft wird alles daransetzen, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, die Punkte aus Frankfurt mitzunehmen.

 

SG Nied: Sammir Yajjou und Klemens Hahn im Tor, Hakan Akkas, Jens Sämann, Dominic Schneider, Benjamin Kauf, Florian Kister, Jakob Hamann, Matthias Becker, Björn Barth, Christian Pforr, Jens Schulz und Janis Dörr.    


TSV Griedel: Uwe Bonn und Björn Finholdt im Tor, Ziad Rejab?, Daniel Müller, Timm Weiß, Björn Scheurich, Moritz Bambey, Jan Leister, Marvin Grieb, Simon Lingenberg, Lukas Kipp, Leo Görlach und Max Schepp