Griedeler Damen siegten auch zum Schluss

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Griedeler Damen siegten auch zum Schluss

Nach vollzogener Aufstiegs- und Meisterfeier hatten die Damen I des TSV Griedel noch ein Problem zu bewältigen: das letzte Saisonspiel gegen den Tabellenzweiten, die Damen des WSV Oppershofen, die in der Rückrunde nur ein Spiel verloren hatten. Obendrein gab es Ausfälle bzw. Ausfallserscheinungen auszugleichen. So fehlte Verena Bauerbach und wurde durch Laura Brück ersetzt, „Len“ Schneider durfte wegen Krankheit praktisch nur für Siebenmeter das Feld betreten und einigen anderen Mädels war die lange Nacht anzumerken. Aber auch beim Gegner fehlte mit Mona Weil eine ganz wichtige Spielerin in Abwehr und Angriff des WSV.

Dessen ungeachtet brauchten die Damen nur wenige Minuten, um in ihr gewohntes Spiel zu finden. Der einmalige Rückstand beim 1:2 (Tor von Elena Schneider) wurde von Nina Luh und Lena Wawrzinek in eine Führung umgewandelt. „Jey Oh“ Jessica Ohrisch warf das 4:3, dem der letzte Ausgleich folgte. Lena Wawrzinek und Elena Schneider trafen zum 6:4, Mona Krausgrill und wieder Elena Schneider per Siebenmeter schafften das 8:5 nach 11 Spielminuten. Die nächsten Treffer erzielten Madeléne Dietz und Gianna Görlach, danach schlug Nina Luh zweimal zu, und es hieß 12:7. Nach dem 16:9 (Treffer von Gianna Görlach 2, Nina Luh und Katarina Dietz), nahmen sich die Griedelerinnen eine kleine Auszeit von ca. 5 ½ Minuten ohne Treffer und kassierten aber 3 Tore. Bis zur Pause trafen aber Madeléne Dietz und erstmals Youngster Laura Brück. So wurden mit 18:13 die Seiten gewechselt. Gleich nach der Pause legte Griedel weiter vor. Bis zur 38. Minute warfen Mona Krausgrill (2), Madeléne Dietz, Nina Luh und Elena Schneider eine 23:14-Führung heraus. Dann aber kam, was kommen musste: mit der sicheren Führung im Rücken baute die Konzentration spürbar ab und auch  die Feier der vergangenenen Nacht machte sich bemerkbar.  Oppershofen kam auf 23:18 heran, ehe Elena Schneider in der 44. Minute nochmals per Siebenmeter zum 24:18 traf. In den folgenden Minuten ließ sich Oppershofen anstecken und brachte den Ball auch nicht mehr im Tor unter. Erst in der 51. Minute „klingelte“ es wieder, und zwar per Siebenmeter im Griedeler Kasten. Gleich danach bekam Griedel einen Siebenmeter zugesprochen. Zum Erstaunen der Zuschauer lief Torfrau Jasmin Scheffer zum Punkt! Der Ball ging allerdings an den Pfosten, und es hieß: schnell wieder ins Tor zurück! Weitere Chancen wurden vergeben, bis Oppershofen sich zuerst wieder zusammen reißen konnte. In der 56. Minute kamen die Gäste auf 24:21 heran. Nina Luh war es vorbehalten, per Siebenmeter die 13-minütige Torflaute auf Griedeler Seite zu beenden. Es trafen noch Katarina Dietz und wieder Nina Luh zum 27:22 in der 59. Minute. Den Abschluss bildete im letzten Angriff der Oppershofener Damen ein „Fliegeralarm“ der Griedeler Abwehr, ausgerufen von Torfrau Jasmin Scheffer, der zum letzten Treffer für Oppershofen führte. Das Spiel endete mit 27:23. Danach ließen sich sowohl die Gäste- als auch die Heimspielerinnen von ihrem Publikum feiern und zu einer gelungenen Saison beglückwünschen.

TSV Griedel: Jasmin Scheffer und Diana Zehhuroglu im Tor, Elena Schneider (5/5), Lena Wawrzinek (2), Laura Brück (1), Jessica Ohrisch (1), Mona Krausgrill (3), Katarina Dietz (2), Gianna Görlach (3), Luisa Pausch, Madeléne Dietz (3) und Nina Luh (7/2).

WSV Oppershofen: Anja Bachenheimer und Irina Heller im Tor, Sylvia Lang (1), Jenny Richber (2), Anna-Lena Bayer (3), Vera Schimpf (1), Anna Eiser (1), Petra Hobler, Kim-Nadine Linhart (1), Nadine Grohmann (2), Lisa Glaum (2), Nina Zeiß (3/2), Katharina Vlach (6), Tanja Piller (1)