TSV Griedel siegt im Derby bei der HSG Münzenberg/Gambach mit 29:27 Toren

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TSV Griedel siegt im Derby bei der HSG Münzenberg/Gambach mit 29:27 Toren

Am Freitagabend siegte der TSV Griedel in einem typischen Derby in der Münzenberger Sporthalle mit 29:27 (14:15) Toren. Über weite Strecken war das Spiel ausgeglichen, der TSV Griedel kam am Ende zu einem Arbeitssieg. Nach Aussage vom Münzenberger Trainer Claus Well funktionierte die 3-2-1 Abwehr der HSG, trotz dem Fehlen von Leistungsträger wie Felix Großmann und Andreas Boller sehr gut, aber  seine Mannschaft, die zu wenige Wechselmöglichkeiten hatte, bekam am Ende konditionelle Probleme.

Auf Griedeler Seite mussten die Trainer neben den Langzeitverletzten Artis Jansons und Artan Nuradini, kurzfristig auf Torwart Tobias Kresse verzichten. Dafür stand Bruno Görlach seiner Mannschaft zur Verfügung der auf der Rückreise von Südafrika nach Kiel  einen Abstecher in seine Heimat machte. Nach Spielende kommentierte der Griedeler Torwart Björn Finholdt, der erst ab Oktober spielberechtigt ist, dass seiner Mannschaft zu viele technische Fehler unterlaufen sind, die Münzenberg immer wieder zurück ins Spiel gebracht haben. Der gesperrte Timm Weiß meinte nach Spielschluss, dass das Rückraumspiel im Gegensatz zum Saisonauftakt in Nieder Florstadt oft ins Stocken geraten ist und die Mannschaft zu wenig Spielhandlungen abgerufen hat. Beide waren sich aber einig, dass die Moral und der Kampfgeist am Ende den Ausschlag gegeben haben, zudem hätte Uwe Bonn im Griedeler Tor eine tadellose Leistung gezeigt. Claus Well, der Münzenberger Trainer, sprach nach dem Spiel von einem glücklichen Ausgang des Derbys, ein Unentschieden wäre gerechter gewesen. Im Gegensatz zum Saisonauftakt in Mainzlar, sah er aber eine deutliche Leistungssteigerung und zollte seiner Mannschaft Respekt für den Kampfgeist und dass sie nie aufgegeben hat. Nach einer 3:1 Führung hatte Münzenberg bis zum 5:5 (11. Min.) ausgeglichen.  In der Folgezeit konnte sich keine Mannschaft absetzen. Eine 11:9 Führung der HSG egalisierte Griedel zum 11:11 (23. Min.). Kurz vor der Pause fiel das 15:14 für die HSG. Nach der Halbzeit drehten Ziad Rejab (2) und Björn Scheurich das Ergebnis auf 17:16 für den TSV Griedel. Danach konnte sich Griedel bis zum 21:18 einen Vorsprung herausspielen, aber Griedel gelang es nicht den „berühmten Sack“ zuzumachen. Die Spielgemeinschaft nutzte die Schwächephase aus und kam zum 21:21 Ausgleich und ging sogar in Führung. Bis zum 25:25 (52. Min) wogte das Spiel hin und her. Beim Stand von 25:25 erhielt die HSG Münzenberg/Gambach einen Siebenmeter, die „Pohlheimer“ Lars Kungl im Griedeler Tor trat gegen Ayhan Sahin an und Lars Kungl blieb Sieger und parierte hervorragend. Danach konnte sich der TSV Griedel auf 28:25 absetzen. Noch einmal kam die HSG auf 27:28 heran. Simon Lingenberg machte im letzten Angriff den Sack mit seinem Tor zum 29:27 zu. Die Griedeler Mannschaft feierte ausgelassen den zweiten Auswärtssieg in Folge in der Münzenberger Sporthalle und anschließend im Vereinslokal. Nach dem schweren Auftaktprogramm können Mannschaft und Trainer von einem gelungenen Saisonstart sprechen. Am nächsten Wochenende ist die Mannschaft spielfrei und trifft erst in einem weiteren Auswärtsspiel am Sonntag, den 30.09.2012 um 15.30 auf den TV Mainzlar in der Sporthalle der Brentano Schule.

HSG Münzenberg Gambach: Marco Pajung und Tim Großmann im Tor, Steffen Häuser (7), Ayhan Sahin (6), Florian Großmann (3), Johannes Brückel (6/2), Justus Mack (2), Jan-Patrick Janauschek, Merlin Metzger (1), Timo Metzger, David Wagner, Philipp Trenz und Kai-Uwe Ratz (2).

TSV Griedel: Uwe Bonn und Lars Kungl im Tor, Ziad Rejab (5), Daniel Müller, Björn Scheurich (3), Moritz Bambey (2), Jan Leister, Marvin Grieb (3), Frederic Noll (3), Michel Stolte (10/7), Simon Lingenberg (2), Bruno Görlach (1) und Sebastian Eichler


Im Stenogramm:
Schiedsrichter:  Peter Rau und Matthias Schaub (HSG Dilltal); Zeitstrafen 6:0; HSG Münzenberg/Gambach: Jan-Patrick Janauschek, Justus Mack, Florian Großmann; TSV Griedel: ./. ; rote Karte: ./.; Siebenmeter: 3/2 – 8/7; Zuschauer: 200