WSV Oppershofen siegt im packenden Derby gegen den TSV Griedel

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24.10.2011

WSV Oppershofen siegt im packenden Derby gegen den TSV Griedel

Mit 26:24 (12:10) besiegte der WSV Oppershofen am gestrigen Abend im Wetterau-Derby der Handball-Bezirksoberliga Gießen den TSV Griedel. Für die Oppershofener, die sich mit diesem Erfolg auf Rang sieben der Tabelle vorgeschoben (jetzt 6:6 Punkte), war dies der dritte Sieg im dritten Heimspiel. Der TSV Griedel musste dagegen seine zweite Niederlage in dieser Saison hinnehmen, bleibt aber mit 10:4 Punkten Spitzenreiter der Bezirksoberliga.

„Leider konnten wir heute nicht an unsere Leistung aus dem Spiel gegen Mainzlar anknüpfen“, meinte TSV-Sprecher Jürgen Weiß. Aber auch wenn beide Mannschaften sich eine Reihe technischer Fehler leisteten, sahen die rund 200 Zuschauer ein packendes und hart umkämpftes Duell. Großer Vorteil der Oppershofener war deren hervorragender Start: Nach neun Minuten führte der WSV 6:2, in der 20. Minute betrug der Vorsprung der Gastgeber beim 10:3 sieben Tore. „Unsere Mannschaft hat in den ersten 20 Minuten phantastisch gedeckt und nur drei Gegentore zugelassen. Das war eine super Leistung von Abwehr und Torhüter“, lobte WSV-Betreuer Manfred Merz. Allerdings leistete sich das Team von Trainer Sven Bachenheimer anschließend eine siebenminütige Durststrecke, während die Griedeler ihre stärkste Phase hatten. So kamen die Gäste zunächst auf 7:10 (26./A. Nuradini) heran, beim Pausenpfiff hatten sie sogar auf 10:12 verkürzt. Und auch nach dem Seitenwechsel verlangte der TSV den Hausherren alles ab. Beim 13:12 (34./A. Nuradini) lagen die Griedeler erstmals in Front. Nach dem ersten WSV-Treffer im zweiten Durchgang, dem 13:13 (35./O. Roth), wechselte die Führung hin und her. In der ausgeglichenen zweiten Spielhälfte konnte sich der WSV nur einmal beim 18:16 (41.) mit zwei Toren absetzen. Beim 21:20 (47./Noll) hatte Griedel knapp die Nase vorn. Ab dem 22:21 (50./O. Roth) legte der WSV stets einen Treffer vor, den der TSV postwendend egalisierte – bis zum 24:24 (57.). Nach einer Auszeit traf Oppershofen durch Mosch zum 25:24 und ließ 75 Sekunden vor Schluss durch Tobias Kreuzer den 26:24-Endstand folgen. Kämpferisch knüpfte die Bachenheimer-Sieben damit nahtlos an die starke Vorstellung vor Wochenfrist gegen die TG Friedberg ab und zeigte erneut viel Engagement und Leidenschaft. „Die Mannschaft hat sich diesen Sieg heute wieder redlich verdient und allen Grund auf sich stolz zu sein“, lautete so das Fazit von Betreuer Manfred Merz.

WSV Oppershofen: Steffen Roth und Herbert Weil im Tor, Bardo Raab, Tobias Kreuzer (5), Florian Heller, Oliver Roth (7), Fabian Exner (4/1), Jonas Winkler (2), Klaus Bergemann (2/1), Oliver Jung (3), Jonas Heinze, Merten Mosch (2), Matthias Schulz (1) und Nico Schumann.

TSV Griedel: Uwe Bonn und Tobias Kresse im Tor, Jascha Stolte, Artis Jansons, Artan Nuradini (9/6), Moritz Bambey, Daniel Müller, Michel Stolte (2), Frederic Noll (4), Timm Weiß (2), Björn Scheurich (3), Christopher Kopf, Valon Nuradini (2) und Jan Leister (2/1).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Benjamin Scheld und Harald Späth (TV Hüttenberg); Zeitstrafen: 14:12 Minuten (WSV: Tobias Kreuzer/zwei, Merten Mosch/zwei, Oliver Roth, Fabian Exner/zwei – TSV: Artan Nuradini, Moritz Bambey/zwei, Michel Stolte, Valon Nuradini, Jan Leister); Rote Karte: Jung (44./Matchstrafe); Siebenmeter: 3/2 – 9/7;  Zuschauer: 200.