WSV Oppershofen mit einem Arbeitssieg im Derby gegen den TSV Griedel

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WSV Oppershofen mit einem Arbeitssieg im Derby gegen den TSV Griedel

Im Nachbarschaftsderby der HH-Bezirksoberliga kam der WSV Oppershofen in der Butzbacher Sporthalle zu einem Arbeitssieg gegen den TSV Griedel. In einem schwachen Derby legte der WSV Oppershofen den Grundstein zum Sieg in der ersten Spielhälfte. Trainer Sven Bachenheimer sprach nach dem Spiel von einem Arbeitssieg im Derby, das seine Mannschaft bis zur 45. Spielminute kontrolliert hatte. Mit der Abwehrleistung war Sven Bachenheimer sehr zufrieden, nur durch die zerfahrene Angriffsleistung ab der 45. Spielminute wurde es noch einmal spannend und das Spiel hätte kippen können.

Nach einer katastrophalen ersten Halbzeit, war der TSV Griedel erst ab der 40. Minute auf dem Platz, kämpfte dann und hatte trotz dem großen Rückstand zur Pause, noch die Möglichkeit das Spiel zu drehen. Die Vorgaben von Trainer Michael Zehner wurden in der ersten Hälfte überhaupt nicht umgesetzt, Griedel spielte zu langsam und ohne Druck im Angriff. Drei Feldtore in den ersten 30 Minuten sprechen eine deutliche Sprache. Die Oppershofener Führung glich Timm Weiß vom Kreis zum 1:1 aus. Nach 2.30 Minuten führte Oppershofen mit 4:1. In den nächsten Minuten war, bis auf den verwandelten Siebenmeter von Jan Leister zum 2:4, bei beiden Mannschaften eine Torflaute. Erst in der sechsten Minute traf der WSV zum 5:2. Artis Jansons erzielte in der 8. Spielminute das 5:3, in den restlichen 22 Minuten der ersten Spielhälfte sollte Griedel nur noch ein Feldtor gelingen. Jan Leister markierte mit einem Siebenmeter das 6:4. Der WSV erhöhte auf 8:4. Sören Asboe konnte auf 8:5 verkürzen. In den nächsten Minuten blieb der drei Tore Vorsprung des WSV konstant. Bis zum 11:8 hielt Jan Leister mit drei sicher verwandelten Siebenmetern den TSV Griedel im Spiel. In der letzten Phase bis zum Pausenpfiff konnte Oppershofen ohne große Gegenwehr auf 15:8 davon ziehen.

In der Kabine hatte Trainer Michael Zehner viel Arbeit, um seine Mannschaft wieder aufzubauen. Sören Asboe und Timm Weiß erzielten die Treffer zum 16:10. Der WSV erhöhte auf 18:10, bevor Moritz Bambey, Jan Leister und Sören Asboe auf 18:13 verkürzten. Mit einem Doppelschlag zum 20:13 stellte Oppershofen den alten Abstand wieder her. Das Spiel schien entschieden. Mit der Hereinnahme von Marc Schmitt, der in den letzten Wochen berufsbedingt nicht trainieren konnte, kam neuer Schwung in den Griedeler Angriff. Sören Asboe, Michel Stolte und Marc Schmitt verkürzten auf 20:16. In den nächsten Minuten vergab Griedel zu viele freie Chancen, darunter auch zwei Siebenmeter. Der WSV nutzte die Schwäche im Abschluss des TSV und konnte sich wieder auf 22:16 absetzen. Griedel war aber nun endlich im Spiel. Sören Asboe und Artis Jansons erzielten die Treffer zum 22:18. Marc Schmitt und Frederic Noll verkürzten weiter zum 23:20. Timm Weiß, der geschwächt durch eine Erkältung ins Spiel ging, schaffte das 23:21 und nach dem Tor von Marc Schmitt zum 23:22 schien das Spiel zu kippen. Griedel hatte Möglichkeiten zum Ausgleich, dem WSV gelang im Angriff, auch durch die Manndeckung gegen Raphael Siegel nicht mehr viel. Aber Griedel schaffte den Ausgleich nicht und der WSV traf spielentscheidend zum 25:22. Frederic Noll traf noch einmal zum 25:23, bevor Oppershofen mit dem 26:23 den Schlusspunkt im Derby setzte.

Die Griedeler Mannschaft zeigte, nach einer katastrophalen ersten Halbzeit, Moral in der zweiten Spielhälfte und konnte das Spiel zum Ende hin noch einmal spannend gestalten. Über die gesamte Spielzeit gesehen, siegte der WSV Oppershofen verdient, Griedel hat leider erst zu spät gesehen, was bei einer konzentrierteren Leistung möglich gewesen wäre. Bis zum nächsten Spiel am Samstag, den 19.03.2011 um 19.30 Uhr, gegen den Spitzenreiter aus Linden, muss sich die Mannschaft deutlich steigern und wieder zur mannschaftlichen Geschlossenheit zurückfinden.

TSV Griedel: Uwe Bonn und Tobias Kresse im Tor, Artis Jansons (2), Marc Schmitt (3), Daniel Müller, Christopher Kopf, Timm Weiß (3), Sören Asboe (5), Moritz Bambey (1), Jan Leister (6/6), Frederic Noll (2) und Michel Stolte (1)

WSV Oppershofen: Steffen Roth und Herbert Weil im Tor, Bardo Raab (1), Tobias Kreuzer (1), Oliver Roth (3), Jonas Winkler (1), Raphael Siegel (8/5), Merten Mosch (3), Michael Wagner, Klaus Bergemann (2), Oliver Jung (7) und Matthias Schulz

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Peter Rau und Matthias Schaub (HSG Dilltal); Zeitstrafen: 12:6; TSV: Michel Stolte/drei, Moritz Bambey, Frederic Noll und Timm Weiß; WSV: Michael Wagner, Raphael Siegel und Oliver Jung; rote Karte: Michel Stolte, Disqualifikation 3×2 Min. 49.10 Min.; Siebenmeter: 9/6 – 5/5; Zuschauer: 150